Veröffentlicht am 19. Februar 2006 von Alexander Trust
Der Ausgabe 5 der Zeitschrift GEOkompakt geht nach den einführenden Worten des Chefredakteurs und einigen Seiten von Aufnahmen aus der Naturwelt ein zweiseitiger Essay eines Dr. Henning Engeln voran. In diesem Essay, der sprachlich und in seiner komplexität zweifelsfrei für den Sachkundeunterricht der Unterstufe geeignet zu sein scheint, erklärt Henning, wie im Titel Das Rätsel des Lebens bereits implizit angedeutet, was Leben ausmacht. Bis auf ein paar Fakten, die der gute Dr. zusammengetragen hat, birgt der Essay im Kern keinerlei neue Gedanken, zumindest zu gut sieben Achteln des Textes nicht. Erst am Ende, nachdem bereits zu Beginn in die Gegenrichtung eine Antithese á la was wäre wenn es kein Leben auf der Erde geben würde vorgetragen wurde, ist einzig der Ausblick, wie der Mensch (noch) in Ideen Pläne schmiedet, mittels biologischer Zeitbomben in Form von Bakterien oder Schaben, den Mars bewohnbar machen zu wollen.
So beeindruckend ist die Anpassungs- und Gestaltungsfähigkeit der Organismen, dass manche Wissenschaftler sogar davon träumen, den lebensfeindlichen Mars mithilfe irdischer Biologie in blühende Landschaften zu verwandeln.
Spezielle Bakterien, so eine der Utopien, könnten aus Marsgestein Kohlendioxid verdunsten und die Atmosphäre weiter erwärmen. Schließlich könnten widerstandsfähige höhere Lebewesen, etwa Schaben, angesiedelt werden [...] (S. 21).
Vielleicht kennt jemand die Sciencefiction-Geschichte der Starship Troopers? Vielleicht möchte man den Damen und Herren Wissenschaftlern raten, nicht mit dem Feuer zu spielen. Am Ende entwickeln sich, oder mutieren, aus widerstandsfähigen Schaben nämlich irgendwann dem Menschen auch körperlich überlegene und geistig zumindest gleichwertige Lebewesen, die sich für einige Tausend Jahre der menschlichen Gewaltherrschaft und willkürlichen Tötung der Artgenossen mittels Fußtritten oder Giftsprays auf ihre eigene mutierte insektoide Weise rächen wollen würden.
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Und wie ist deine Meinung?
Dieses Szenario ist doch echt schon in vielen Filmen ausgeschlachtet worden. Neben Starship troopers fällt mir da so spontan noch “Man in Black” ein. Ich kann mich noch an mehr errinnern, mir fallen die Namen aber nicht ein…
Zuerst müssten wir es aber schaffen mal überhaupt zum Mars zu gelangen und darauf zu landen. Das wird noch einige Zeit dauern und wenn wir nicht neue Energiequellen erschließen, wird daraus schon mal überhaupt nichts. Vielleicht sollte der Herr Engeln sich mal ein paar Gedanken machen, wie wir verhindern können, dass wir uns allmählich selber töten…
Das ist ja ein Ding, so kommentarfreudig. *G*
Wenn wir es nicht ausprobieren können wir es nicht genau wissen…man sollte bereit sein auch Fehler zu machen…absichtlich.
btw sind die Bugs aus ST oder die Schabe auf MIB nicht “unsere” Schuld.