Absurd! Oder doch nicht?
Die USA veröffentlichen alljährlich einen Bericht, in dem sie die weltweite Lage der Religionsfreiheit beschreiben. Geht das zusammen? Ein Land, dass sich den Kampf gegen den Terror auf die Stars and Stripes geschrieben hat im Kampf für Religionsfreiheit. Geht das? – Nun, offensichtlich scheint es zu funktionieren. Zumindest vor der Hand. Latent schleicht sich jedoch immer etwas Skepsis gegenüber der Position der Vereinigten Staaten von Amerika ein. Hat doch das Land unter der Regierung von George W. sehr offenkundig in etlichen Fällen Doppelmoral bewiesen und nur mehr ein offenes Geheimnis vor der Weltöffentlichkeit aus ihren wirtschaftlichen Interessen in diversen Kriegen werden lassen. Gleichzeitig steht ein Präsident dem Land vor, der sich selbst beinahe als fanatischen Christen preisgibt.
Deutschland jedenfalls, so erfährt man in der Berichterstattung der Netzeitung, würde in dem Bericht der USA ebenfalls gerügt. Nicht zum ersten Mal, und so wie es ausschaut – betrachtet man die Kritikpunkte genauer – auch nicht zum letzten Mal. Bedenklich seien unter anderem die Vorkomnisse um regional in einigen Bundesländern eingerichtete Verbote an Schulen kein Kopftuch mehr tragen zu dürfen. Während diese Maßnahmen erst frisch sind, wird seit längerem von den Amerikanern der deutsche Umgang mit Scientology und den Zeugen Jehovas gerügt. In Deutschland werden beide Organisationen als Sekten interpretiert und sind daher verboten. In Amerika genießen beide Religionsstatus und vor allem die Scientology ist besonders wirtschaftlich erfolgreich. Nahmhafte amerikanische Schauspieler wie Tom Cruise oder John Travolta gehören Scientology an.
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Tags Religion, Religionsfreiheit, Scientology, Stars-and-Stripes, Tom-Cruise, Travolta, USA
Kategorie Glocal, Media, Politics · Autor Alexander Trust · Keine Kommentare
