22. November 2006

Premiere.DE zum Verzweifeln

Bremen gegen Chelsea, das Topspiel… – der Dienst verweigert den selbigen. Das Bayernspiel davor ging auch in der zweiten Halbzeit gedrosselt weiter. Nun kommt man gar nicht mehr ans Gucken. Was ist los im Freistaat München. Dort wo jemand sich eine Umsatzsteuernummer besorgt hat, ein Gewerbe angemeldet, und fortan Video-Livestreams anbieten möchte. Das dazugehörige Filmportal, one4video hat eine altbackene Videoauswahl, die vor 10 Jahren auf VHS schon keinen Euro mehr Wert gewesen wäre. Mit den Live-Sportevents hat man sich eine zu große Nummer ausgesucht.

Seit Beginn des Services spiele ich immer und immer wieder Versuchskaninchen?! Ich als Kunde. Keine Übertragung lief jemals fehlerfrei. Ruckler, Aussetzer, Totalausfälle. Heute ist es dann wieder so weit. Ich werde doch kein Geld investieren in ein Produkt, das nicht funktioniert. Die Organisation in dem Laden ist schlecht. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Es tut mir Leid für die Geschäftsidee, sie ist miserabel verkauft. Es bedarf einfachster Analysis-Grundrechenformen, um auszurechnen, wieviel Rechnerkapazitäten man für wieviele Kunden benötigt. Wenn man auf der sicheren Seite sein will, hat man mehr Ressourcen als notwendig vorhanden. Premiere ruiniert sich einen guten Namen mit einer schlechten Umsetzung des Internet Videostream-Angebotes. Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

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