Anleitung zur Ordnungswidrigkeit
{4}Der Don Alphonso hat sich über die Naivität der StudiVZler aufgeregt, im Prinzip sind sie überall gleich. Im eigenen Magazin eines Konkurrenzprodukts zu StudiVZ, Unister, schreibt “Frank Thieme” einen Kommentar, in dem er die Vorschreiberin dazu anleitet, wie man “nur” eine Ordnungswidrigkeit begeht und eben keine Straftat. Der Artikel im Unister-Magazin beschreibt die aktuelle Situation rund um Hochschulen, die GEZ-Gebühren zahlen müssen. Frank schreibt Folgendes:
“[...] Man ist zwar rechtlich verpflichtet anzugeben, wenn man Geräte im Haus hat, aber wenn man es nicht tut ist es nur eine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat. Wenn man dann irgendwenn heimgesucht wird von denen, dann reicht es ab diesem Zeitpunkt eine GEZ Anmeldung vorzunehmen – rückwirkend können sie nämlich nicht erhoben werden… [...]” (unister)
Update: Ich habe die Links zum Unister-Artikel und dem Profil des Nutzers Thieme aus Sicherheitsgründen wieder entfernt!
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Tags Anleitung, GEZ, Ordnungswidrigkeit, StudiVZ, Unister
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 4 Kommentare

December 6, 2006 · 5:23 pm
Das ist keine Anleitung um eine Ordnungswidrigkeit zu begehen, sondern nur ein Hinweis darauf, dass man sich bei Nichtzahlung NICHT strafbar macht. Noch dazu hat das Ganze nicht im entferntesten was mit StudiVZ zu tun. Scheinbar will der Blogschreiber hier nur Klicks von Technorati bekommen, weil StudiVZ gerade recht weit oben im Suchranking ist….
December 6, 2006 · 5:27 pm
@Lexi: Werden wir noch sehen. Denn, wie der Zufall so will, hat der Eintrag hier und eine Anmerkung in der Blogbar schon eine Sicherheitslücke von Unister aufgedeckt. Es war den Leuten möglich mittels eines Links, den ich veröffentlicht hab, mein Profil bei Unister zu kapern, ohne Weiteres.
@Kai Pahl und den Anrufer aus Hamburg: Danke für den Hinweis, dass der Link zu Unister “gefährlich” ist.
December 6, 2006 · 10:33 pm
“Danke für den Hinweis, dass der Link zu Unister “gefährlich” ist.”
Was war/ist denn daran gefährlich?
December 6, 2006 · 10:41 pm
@atari: Die Links, die ich eingebunden hatte, ermöglichten das Hijacking “meines” Accounts. Aus meiner Perspektive waren sie auf jeden gefährlich.
Zudem hätten findige Hacker evtl. aus dem URL irgendwelche Dinge rekonstruieren können, die Eingriffe ganz anderer Größenordnung ermöglicht hätten. Um das tun zu können, müssen sie sich selbst bei Unister anmelden. Aber ich möchte nicht Mitschuld daran sein, dass etwas mit den Daten passiert. Zumal Unister darüber in Kenntnis gesetzt wurde, können sie darauf reagieren.