StudiVZ und andere: Realitätsferne Einschätzung
Heute früh erschien in der Readers Edition um 2:10 Uhr ein Artikel “Die Bewährungsprobe des Web 2.0″ (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt). Der Autor, Felix Stein (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt), tritt, meiner Meinung nach, mit seinem ersten Artikel dort böse in ein Fettnäpfchen. Es ist vernachlässigbar, dass der Autor einige Leser weniger erreicht, weil er gerade eine Funktionsweise des Web 2.0 noch nicht richtig interpretiert zu haben scheint: Tagging. Außer Web 2.0 und dem Stichwort Internet finden sich sonst keine weiteren Tags. Dabei geht es in dem Artikel doch unter anderem um MySpace, Wikipedia, aber auch das StudiVZ.
Worüber ich mich jedoch am meisten aufgeregt habe, über die, in meinen Augen, naive Begründung für das verantwortungslose Handeln und die Ausrede für die negativen Schlagzeilen. Sicherlich, man muss dem Autor seinen letzten Absatz zu Gute halten, denn immerhin ist seine Intention, darüber aufzuklären:
“So unterschiedlich diese Fälle auch sein mögen, der ihnen zugrunde liegende Kern ist der gleiche: eine (sic!) Mitgestaltung des Internets durch alle Nutzer schließt auch jene mit ein, die kriminell, verantwortungslos oder extremistisch sind. Diesen Problemen zu begegnen, dürfte für die Betreiber der Communities und Plattformen zu einer der wichtigsten Aufgaben der nahen Zukunft werden.”
Zu Beginn jedoch soll laut Stein an dem Vakuum an Verantwortungsgefühl der zuständigen Web 2.0-Entrepreneure die “dezentrale Organisation” Schuld sein. Um mich nicht zu wiederholen, füge ich an dieser Stelle nur noch ein Mal den Verweis auf den Artikel (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt) ein. Direkt zuoberst steht mein Kommentar, mit dem wir in einen Diskurs einsteigen können, da ich dem Autoren sofort fragend begegne.
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Tags Internet, MySpace, Readers-Edition, StudiVZ, Web-2.0, Wikipedia
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · Keine Kommentare
