Spiegelberichterstattung im Falle StudiVZ-Verkauf protokolliert
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Der Don Alphonso aus der Blogbar, er hat allen Grund, Spiegel Online zu misstrauen. Da ich heute Nachmittag ein paar andere Dinge zu tun hatte, kam ich nicht dazu, einen Artikel in Spiegel Online zu lesen, der über den Verkauf von StudiVZ an den bis dato Minderheitseigner Holtzbrinck berichtete. Ich ließ den Artikel im Browserfenster geöffnet und siehe da, jetzt konnte ich ein “Paar” Screenshots machen, um zu dokumentieren, wie bei SpON manchmal nachträglich retuschiert wird. Die nachfolgenden Bildausschnitte stammen von demselben Artikel, sind jedoch von Versionen unterschiedlicher Tageszeit, die jeweils unter dem Screenshot notiert ist.
Der erste Bildausschnitt oben links zeigt einige Zeilen des Artikels von heute um 16:08 Uhr. Dieselbe Internetadresse einige Stunden später (heute 20:12 Uhr) zeigt sich in obigem Gewand auf der rechten Seite. Viel Spaß beim Vermehren der gewonnenen Einsichten.
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Tags Blogbar, Don-Alphonso, screenshot, Spiegel-Online, StudiVZ
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 6 Kommentare

January 3, 2007 · 9:32 pm
Gut, dass Du den Smiley hinter den Satz mit den Hitler-Tagebüchern gesetzt hast
( Ich fürchte, nicht jeder Leser wird die Ironie verstehen, egal..).
Ich hatte die erste Version des SPOn-Artikels gelesen, in der stand sogar die angebliche Kaufsumme in der Headline.
Relativ kurz darauf wurde die Überschrift geändert.
Und wie in Deinen beiden Screenshits dokumentiert dann schließlich auch das Lead, aus “für” wurde “bis zu”.
Aber mal ehrlich: sie _haben_ es korrigiert.
Und das gehört nunmal zum Wesen der Online-Medien, dass Artikel on the flow redigiert werden.
Fieserweise könnte ich sagen (nur rein prinzipiell): selbst schuld, wer in Online-Artikeln, die frisch im Netz erscheinen, alle Details sofort und unverifiziert für bare Münze nimmt.
Ich sage nur: Medienkompetenz..
Noch was: als ich eine StudiVZ-Stellungnahme mit Quelle “Bonow” las, der von einem Betrag “deutlich unter” den zitierten 100 Mios las, dachte ich mir…..es waren bestimmt nur 98 Millionen, aber ansonsten stimmt die Summe.
Dafür hat Comical Ali ( wer hat den hier eigentlich wieder entmumifiziert ??) schon zuviel verlogenen Bullshit abgesondert…
January 3, 2007 · 9:36 pm
January 3, 2007 · 9:37 pm
Wichtige Ergänzung: in Zeile 7 soll es natürlich “ScreenshOts” heißen !!
( Sorry, heute war ein Scheißtag, da leidet die Tippdisziplin…)
January 3, 2007 · 10:31 pm
[...] Wie bei Spiegel Online – in einem inzwischen überarbeiten Artikel – zu lesen ist, hat StudiVZ den Besitzer gewechselt. Das Studentenportal geht „nach Informationen aus Branchenkreisen für rund 100 Millionen Euro“ an die Verlagsgruppe Holtzbrink, die mit ihrem Risikokapitalableger Holtzbrink Ventures bisher auch größter Investor von StudiVZ war. 100 Millionen waren es am Ende aber wohl doch nicht, wie auch auch StudiVZ-Sprecher Tilo Bonow gegenüber SpOn betonte: Der Preis habe „deutlich unter 100 Millionen Euro“ gelegen. Gleicher Ansicht, aber mit anderer Argumentation, Don Alphonso an der Blogbar: Offensichtlich hat Christian Stöcker nicht nur eine Neigung zum heimlichen Aufhübschen, sondern auch recht viel Unwissen über das, was eine „Exit Preference“ ist. Das ist nämlich eine Bestimmung, nach der die investierende VC-Gesellschaft, in diesem Fall Holtzbrinck Ventures, entscheidenden Einfluss auf den Verkauf nimmt. [...]
January 4, 2007 · 3:35 am
Zahlenpoker beim StudiVZ Übernahmepreis…
Ich hatte es schon vorsichtig mit “StudiVZ für ca. 100 Millionen Euro von Holtzbrinck übernommen” betitelt, aber der Großteil der Blogosphäre hat in den letzten Stunden von einem Kaufpreis von 100 Mio Euro gesprochen.
Selbst die klassi…
January 4, 2007 · 8:24 am
Naja, ein gratis Puffbesuch für die Gruschler wäre als Kaufpreis auch “deutlich unter 100 Millionen Euro” und damit auch ein heißer Kandidat für die Suche nach dem Kaufpreis…