StudiVZ: Verkaufspreis nur Bohei? 12, 50, 85, 100?
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Von Einhundert Millionen Euro Kaufpreis las man nach Spiegelscher Milchmädchenrechnung zuerst, später wurde der Preis immer weiter nach unten korrigiert (vergleiche u. a. bei Dittes, Blogbar u. Basic Thinking). Irgendwo zwischen 50 und 85 Millionen soll er nach den letzten Verlautbarungen liegen.
Nun finden sich auf ein Mal ganz andere Töne in der Blogosphäre. Sowohl bei Timo Heuer, als auch bei Stefan Pflaum findet sich der Hinweis darauf, dass StudiVZ für NUR 12 Millionen Euro Kaufpreis den Besitzer gewechselt haben soll. Wohlgemerkt stammt diese Information nicht von mir, ich gebe sie an dieser Stelle bloß wieder.
“[D]er Rest war Werbung” (Zitat via Timo Heuer) — Was genau damit gemeint sein soll, wird mir persönlich nicht ersichtlich. Bedeutet es jetzt, dass mit den ehemaligen Anteilseignern ein Kaufpreis von 12 Millionen Euro vereinbart wurde, und der Verkaufspreis offiziell nur so hoch lautet, weil ein Werbebudget mit reingerechnet ist?! Wir werden sehen. Viel Spaß beim Vermehren der gewonnenen Einsichten.
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Tags Blogbar, Dittes, Kaufpreis, Robert-Basic, Stefan-Pflaum, StudiVZ, Timo-Heuer
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 6 Kommentare

January 12, 2007 · 8:11 pm
[...] Dreht sich am Ende alles im Kreis? Manche Leute sind einfach unaufmerksam und hinterlassen öffentlich Spuren bei der Manipulation Veränderung ihrer Nachrichten. Ich gab heute zwei Quellen an, für die Nachricht, StudiVZ wäre angeblich nur für 12 Millionen Euro verkauft worden. Beides waren ursprünglich Quellen. Schrieben beide doch separat voneinander vom selben Faktum. Von der einen kann man das nach einem aktuellen Besuch der Seite allerdings nicht mehr behaupten. [...]
January 16, 2007 · 2:20 am
[...] Wie das so ist mit diesen sozialen Netzwerken, die für 85 (oder nur 12?) Millionen verkauft werden, erklären uns FAZ und Tagesspiegel. Und was man daraus machen kann, zeigt die Welt. Außerdem: Ulrike Simon berichtet, daß SpOn-Chefredakteur Müller von Blumencron als Teil einer künftigen Spiegel-Doppelspitze nach Aust in Frage komme [via]. Und mit der neuen Time.com-Website mit Blogs und Video Ads und etwas Digg gibt es eine weitere Plattform, für die User Content generieren sollen. [...]
January 21, 2007 · 2:04 am
[...] Man sollte meinen, dass die Spekulationen, da sie die ganze Zeit über nach unten korrigiert wurden irgendwann dem realen Verkaufswert entgegenstreben würden. Doch hier hat “einer” offensichtlich die Nase nicht tief genug in die Blogosphäre, Print- und/oder Onlinemedien gesteckt, die allesamt über den Verkaufspreis informierten. Tippfehler ausgeschlossen. [...]
January 21, 2007 · 4:20 pm
[...] Der gute Bote resümmiert noch ein Mal über den Verkauf von StudiVZ an Holtzbrinck und zuvor um das Crawling der Daten aus dem StudiVZ. Was steht dort z. B. geschrieben? – “Die Gerüchte in den Weblogs sprechen von 12 bis 80 Mio. €.” (Göttinger Landbote). Wenn man dem Verfasser nachsieht, dass Gerüchte selbst nicht zu sprechen vermögen, kann man sich immer noch fragen, warum es an dieser und anderen Stellen im Text keine Links gibt. Dann eben von mir ein bisschen Aufklärungsarbeit in Sachen Herkunft der Gerüchte zum Kaufpreis. Manche Passagen böten sich doch prima an. Nun, es ist ja jedem freigestellt und es soll sogar Leute geben, die gerade das Prinzip mit der Verlinkung eher kontraproduktiv finden. Ich jedenfalls finde das nicht, und deshalb macht es mir auch in diesem Fall nichts aus, auf den Urheber beim Göttinger Landboten zu verlinken. Vielleicht ergibt sich am Ende sogar eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von Links auf Webseiten, wer weiß?! [...]
January 21, 2007 · 4:36 pm
[...] Don Alphonsos Blogbar Jörg-Olaf Schäfers Alexander Ferst/Sajonara Timo Heuer [...]
February 15, 2008 · 5:31 pm
[...] konnte man zum ersten Mal schwarze Zahlen verbuchen (einstelliger Millionenbetrag). Das Investment belief sich allerdings auf einen beinahe dreistelligen [...]