StudiVZ: Da hat aber einer nicht aufgepasst
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Zahlenspekulationen um den Erlös beim StudiVZ-Verkauf gingen ja schon einige durch den Raum der Blogosphäre, und es war nicht zuletzt der Alphons von der Blogbar, und der Jörg-Olaf, die auf Spiegelsche Milchmädchenrechnungen hinwiesen. Spiegel Online also veröffentlichte zuerst eine unkomische Obergrenze von 100 Millionen Euro, für die das StudiVZ angeblich an Holtzbrinck verkauft wurde.
Man sollte meinen, dass die Spekulationen, da sie die ganze Zeit über nach unten korrigiert wurden irgendwann dem realen Verkaufswert entgegenstreben würden. Doch hier hat “einer” offensichtlich die Nase nicht tief genug in die Blogosphäre, Print- und/oder Onlinemedien gesteckt, die allesamt über den Verkaufspreis informierten. Tippfehler ausgeschlossen.
Im Leidartikel-Blog schlägt’s jetzt nach oben aus. Buddy hat den Lukas gehauen und heraus gekommen ist eine Verdopplung der ursprünglich von SPON fabrizierten, phantastischen Obergrenze. Dort hat der Blogger gewusst, dass StudiVZ für gut und gerne 200 Millionen Euro über den Tisch wanderte. Wo er das wohl her hat?! Hoffentlich wird er es uns selbst sagen, wenn der Trackback ordentliche Dienste tut.
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Tags Blogbar, Holtzbrinck, Spiegel-Online, StudiVZ
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 5 Kommentare

January 21, 2007 · 12:14 pm
[...] Update: Das Blog http://www.sajonara.de hat mich in einem eigenen Blog-Eintrag darauf aufmerksam gemacht, dass der Holtzbrinck-Verlag StudiVZ nicht für 200 Millionen Euro übernommen hat. Das stimmt natürlich, da ist mir ein Fehler unterlaufen. Tatsächlich wurde über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart. In ersten Meldungen war von 100 Millionen Euro die Rede. Die Bewertung lag bei 85 Millionen, der Holtzbrinck-Verlag sprach von einer Summe “über 50 Millionen, aber deutlich unter 100 Millionen Euro”. Der Spiegel hat den Kaufpreis kürzlich auf 85 Millionen Euro geschätzt. Auf jeden Fall interessant zu sehen, dass nichts, was man schreibt unentdeckt bleibt. [...]
January 21, 2007 · 12:28 pm
Guten Morgen. Jepp, du hast Recht: 200 Millionen ist natürlich falsch, da ist mir ein Fehler unterlaufen. Hab den Fehler inzwischen markiert.
Aber lustig, wie du so schnell auf meinen Beitrag gestoßen bist! Du hast hier so ne Art Blog-Watchblog? Is ja’n Ding…
Grüße
Leidartikler
January 21, 2007 · 2:32 pm
Mh… ich nutze bloß Services wie Technorati oder Google Blogsearch, um vielleicht auch über Neuigkeiten jenseits des Mainstream zu gelangen, was StudiVZ angeht. So bleibt das Thema ein wenig am Köcheln, während der nächste Supergau produziert wird. *G*
January 21, 2007 · 4:23 pm
Alex, du entwickelst dich wirklich immer mehr zu einem Watchblog, siehe auch die Geschichte mit dem Pramann.
Übrigens: Habe auch Technorati-RSS abonniert. Aber nur “Timo Heuer” und “JoinR”, wenn Exalo wieder da ist sicherlich auch “Exalo”.
March 15, 2007 · 11:51 pm
[...] Das Blog http://www.sajonara.de hat mich in einem eigenen Blog-Eintrag darauf aufmerksam gemacht, dass der Holtzbrinck-Verlag StudiVZ nicht für 200 Millionen Euro [...]