23. January 2007

Bloggertreffen abseits des DLD, proudly sponsored by…

pepsprog atHat ein Bloggertreffen in einer Gaststätte Sponsoren nötig?! Auch Jörg-Olaf Schäfers ist eher der Meinung, dass man ganz gut ohne Sponsoring auskäme. Der Grund für das Bloggertreffen war ursprünglich folgender: Man wollte, fernab vom DLD, der zur gleichen Zeit stattfindet, eine Art alternative, nicht businessorientierte, gemütliche Gesprächsrunde zwischen Bloggern organisieren. Wollte man das eigentlich?!

Gefunden haben sich insgesamt 5 Sponsoren, die von Robert Basic (I, II) und Klaus Eck (I, II) jeweils in deren Blogs präsentiert wurden. Robert Basic bat im Vorfeld um Nachsicht, und es wäre besser so gewesen, weil man den Wirten eine Sicherheit bieten könne, die diese verlangten, da man ohnehin an dem Abend “extra” nur für die Blogger geöffnet hatte. Was wohl die Wirte dazu sagen?! Vielleicht könnt’ die einer fragen?

So kam es denn auch, dass nicht alle Teilnehmer besonders glücklich darüber waren, wie das Bloggertreffen sich ausgestaltete. Die Kaltmamsl beispielsweise resümmiert von einem Missverständnis: “Blogger waren hier eindeutig fehl am Platz.” Und warum waren sie das? Nun, weil man dort z. B. “Anzugträger” serviert bekam, und ein “heftiges Visitenkartengetausche” stattfand. Also ich geh ja grundsätzlich nie ohne… pardon, ich hab gar keine Visitenkarte. Aber ich hab auch noch nie einen Schlips getragen. Waren also manche jetzt overdressed? Oder wurden andere eher als underdressed wahrgenommen?! Auf den Fotos vom Bloggertreffen Klaus Eck bei Flickr, zeigen sich jedenfalls nicht bloß Anzugträger. Und auch die Bilder von Narziss zeigen zum Teil recht staunlich leger gekleidete Zeitgenossen. Wer war dabei? Wer möchte sagen, wie’s wirklich war?!

Eine, die da war, hat sich geäußert: die Kaltmamsl, wie sie im Blogger-Leben heißt. Selbstredend hat Don Alphonso den Faden weitergesponnen. Der Alphons allerdings spricht von einer Zombiefreakshow und eröffnet das Feuer. – Davon ein Mal abgesehen, bin ich der Meinung, dass jeder der dort erschienen war, mindestens noch 20 Euro für Speis und Trank übrig gehabt hätte. Musste sich ja niemand hoffnungslos betrinken. Wozu dann also das Sponsoring? Klar war die Idee recht spontan eingefädelt. Aber zur Not hätte man es umgekehrt herum gemacht, und jeder, der halt hätte kommen wollen, hätte 20 Euronen mitgebracht und an der Tür abgegeben. Bei 100 Leuten, die zugesagt haben, wären ebenfalls 2000 Euro zusammen gewesen und alles hätte sich selbst getragen.

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