11. February 2007

Netzeitung: Die Readers Edition zum Vorbild nehmen?!

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Hat die Readers Edition eine tragikomische Vorreiterrolle in Sachen Netzeitung gespielt?! Nach dem Weggang von Michael Maier (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt), und mit der Neugründung der Blogform GmbH scheint es, als wäre nunmehr in beiden Projekten der Wurm drin. Welche Berechtigung hat der folgende Kommentar (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt), der Interna aus der Netzeitung auszuplaudern scheint?! Wer ist Steven?!

“Mit der Readers Edition hat die Netzeitung auch einen Chefredakteur verloren. Und zwei neue “Führer” bekommen. Und damit fängt die Scheiße quasi an: Die Netzeitung setzt künftig auf “Bild”-Sprache und -themen (s. “Blasen ist Macht”-Artikel u.a.). Die Redaktion mag das nicht, aber die neuen Chefs fordern strikt die Einhaltung ihrer neuen Regeln. Das heißt: Weg von harten News und Interviews, hin zu, wie aus der Redaktion zu hören ist, “spielerischem Boulevard”. Damit soll sich die Klickrate immens verbessern. Denn seit die Netzeitung vor kurzem fast alle freien Mitarbeiter gefeuert hat, ist die Artikel-Produktion stark zurück gegangen. Die neuen Chefs sind zum Erfolg verdammt. Das lassen sie ihre Mitarbeiter auch spüren. Die Netzeitung sei “keine soziale Wärmestube”, polterte NZ-Chef Matthias Ehlert diese Woche. Und: “Wir (er und Michael Angele) sind die Chefs, wem das nicht passt, der kann sich einen anderen Job suchen.” Ergo: Ein rauher Wind weht nicht nur bei der Readers Edition… Aber das nur so nebenbei…”

Nun hat also die Politik der unruhigen Hand auch in den Ressorts der Netzeitung Einzug gehalten?! Mit Spannung verfolgt die Blogosphäre den Fortgang dieser – wie es scheint, verwünschten – Trennung zweier ehemaliger Weggefährten, die nun mitunter, auf sich allein gestellt, mit den Erfordernissen überfordert sind, die an sie gestellt werden. Quo vadis, Netzeitung? Quo (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt) vadis, Readers Edition?

Auf jeden Fall werden die Bandagen härter, die man unter den ehemaligen Weggefährten nun im Kampf gegeneinander einsetzt. Zuletzt interviewten die Macher der Netzeitung einen Kritiker der Readers Edition und verwies in einer neuen Kolumne “Blogblick” auf Quellen in der Blogosphäre, die die Readers Edition in keinem guten Licht dastehen lassen. Ist Steven nun der Maulwurf? Ein Eindringling? Soll dieser Kommentar das Nest der Netzeitung beschmutzen helfen und die andere Seite absichtlich in Verruf bringen?! Zeichnet sich eine Schlammschlacht am Internethorizont ab?! Bleibt das Projekt Bürgerjournalismus dabei am Ende auf der Strecke?

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Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 4 Kommentare


4 Kommentare

  1. Pingback von Quo vadis Netzeitung? auf F!XMBR
    February 11, 2007 · 3:57 pm

    [...] Tagen sind die Folgen für die Netzeitung selbst: Ein Chefredakteur geht, zwei neue kommen, wie Alexander zu berichten weiß. Er verweist auf einen Kommentar in der Readers Edition, der nichts gutes für die Zukunft der [...]

  2. Kommentar von Jan
    February 12, 2007 · 10:36 pm

    Deinen Trackback bei Maiers Artikel auf der Readers Edition hat man inzwischen entfernt. Was setzt Du auch missbräuchlich einen Link. Tststs. Aber Du hast noch Glück, Deinen Trackback hat man wenigstens sichtbar gelöscht. Aus meinem hat man einen gefälschten Kommentar gemacht, den ich nie geschrieben habe.

  3. Kommentar von Alexander Trust
    February 12, 2007 · 10:40 pm

    Missbräuchlich kann man wohl nicht dazu sagen. That’s like netbusiness works. So funktionierten schon Fußnoten oder Anspielungen in Printerzeugnissen.

  4. Kommentar von Jan
    February 13, 2007 · 6:45 pm

    Hey, Du hast meine Ironie-Tags übersehen… :-)

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