12. February 2007

Readers Edition: Auf die Finger geschaut

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Readers Edition LogoEs tut sich was, bei der Readers Edition. Mit Sicherheit. Es gibt ein neues Autoren-Mitglied, dass offensichtlich keine Angst vor einer Unterlassungklage hat. Er oder sie hat sich “ShortNews” (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt) genannt, ganz so wie der Online-Dienst von Stern heißt. Nachdem ich zuletzt bereits darauf hinwies, die Readers Edition selbst würde sich mit der Namensgebung und der ständig vorlaufenden Einführungszeile “Readers Edition Shorts” keinen Gefallen tun, scheinen zumindest die Offiziellen davon abzusehen, den Slogan weiterhin zu benutzen. Die neuen Moderatoren, die vorwiegend so genannten “Shorts” veröffentlichten tun das jetzt nicht mehr vor jedem Artikel auch noch extra ihren Lesern mitteilen.

Oder? Nun, man kann es nicht allen Recht machen. Der von mir zuletzt gescholtene Moderator, der eigentlich nichts dafür kann, er hat damit aufgehört, seinen Artikeln einen Hinweis voran zu stellen, der die “Kürze” der Nachricht anzeigt. Prompt hagelt es Kritik unter folgendem (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt) Artikel. Nun, so kommt dann der findige Moderator nicht umhin, im Namen der ganzen Redaktion natürlich, zu entgegnen (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt):

“[...] Da dies nur eine Kurzmeldung ist, weckt der Einstieg vielleicht falsche Erwartungen an den Inhalt. Entsprechende News werden in Zukunft besser als solche kenntlich gemacht.

Redaktion Readers Edition” (Felix Kubach)

Rudert man zurück und versieht die “Shorts” in Zukunft doch wieder mit dem Intro “Readers Edition Shorts“? Denkbar. Vielleicht gibt’s demnächst auch einen schönen Button, oder gar eine eigene Rubrik. Davon allerdings würde ich derzeit abraten, da die RE sonst bald nur noch mit Shorts und gar nicht mehr mit News ausgestattet wäre. Möge die Macht mit ihm sein. Noch weitaus interessanter ist aber die offenkundig neue Corporate-Strategie, an einem Strang zu ziehen, als ein Mann aufzutreten. Denn bereits im selben Artikel kommentierte die ominöse “Redaktion Readers Edition”:

“Das Wesen der News besteht darin, dem Leser eine interessante Meldung zu vermitteln. Durch hinzugefügte Links steht es dem Leser frei, sich in das Thema weiter zu vertiefen.

Redaktion Readers Edition.” (RRE)

Statt AAL also in Zukunft RRE. ;) Mir ist neu, dass eine News ein Wesen hat. Dafür, dass man mir vormals das Wort auf die Goldwaage legen wollte und Journalisten eben mit ihrer Prosa sparsam wenn nicht gar geizig umgehen sollten – in Zukunft legt man ein Augenmerk auf die versammelte Kompetenz in Berlin. Indes ist es auch gut, dass ich mit meiner Kritik nicht ganz alleine dastehe. Zuletzt schrieb mich der hier an den Pranger gestellte Moderator an. Sein Mail kopierte er freundlicherweise in den Kommentarstrang unter den entsprechenden Artikel, mit dem er sich wirklich selbst in die Nesseln gesetzt hat, wie dort auch einige Kommentierer ihm zu verstehen gaben.

Nun, wie dem auch sei. Man steht als Kritiker nicht allein. Für die News “Datenrückgabe nur gegen Lösegeld” (der Link wurde nachträglich entfernt, da die Readers Edition keinen Wert auf die Blogosphäre legt) bedeutet dass: Gleich vier Personen machten unter dem Artikelchen klar, wie ihnen derselbe gefiele. Sie kommt also nicht zur Ruhe, die Readers Edition. Oder ist es gar, dass wir sie nicht in Ruhe lassen?! Nun, positiv formuliert könnte man es so deuten, dass derzeit viele Veränderungen stattfinden. Der Status Quo der RE muss sich folglich erst wieder festigen. Derzeit rudert man eher hin und her. Bleibt die Frage, wer am Ende noch mit im Boot sitzen wird?!

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Kategorie Media · Autor · 1 Kommentar


Ein Kommentar

  1. Pingback von thomas gigold, Eintrag: Hallo, Readers Edition?
    February 12, 2007 · 11:47 pm

    [...] macht ihr? Mir Linkfischerei vorwerfen, mit Paragraphen um Euch wedeln und mir (und offenbar auch anderen) in den Hintern treten. So toll seit ihr auch [...]

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