Kleinbloggersdorf (I)
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Oftmals viel gescholten, treten wir jetzt nach und nach den Beweis an, dass Kleinbloggersdorf gar nicht so sehr verschieden ist, wie manche immer meinen.
Anbei gibt’s eine Bilderserie, die meinen 20m²-Palast am Studienort (Aachen) zeigt. Von hier aus schreibe ich das Gros der Artikel für dieses und andere Blogs. Allerdings entstand zum Beispiel ein großteil jenes Romans (Der Puppenspieler) nicht an diesem Ort, sondern vorwiegend in Bergisch Gladbach. Wie ich arbeite? Oft mit dem Computer, allerdings nicht selten ebenso mit Stift und Papier. Kommt Zeit, kommen auch irgendwann noch Fotos aus dem Palais im Oberbergischen.
Wer auf die Idee kam, Kleinbloggersdorf der multikulturellen Öffentlichkeit zu präsentieren? Der Herr S. aus dem NYBlog. Er selbst hat diesen Schritt schon gewagt. Weitere werden folgen, einer davon bin ich. Es hat sogar schon jemand mitgemacht. Immerhin reichte der Herr S. das Stöckchen an einige Leute weiter. So will auch ich mich dann versuchen, den Stab weiterzureichen. Probieren wir es doch mit diesem hier und mit jenem, und der muss natürlich auch dran glauben, warum nicht auch dieser und jener. Ob die sich trauen?! Vielleicht kommt ja hier was zurück. Oder hier? Na aber doch wohl dort. Kerl, ich kenn so wenig weibliche Bloggerinnen, die sich in der freien Blogger-Wildbahn aufhalten. Die meisten haben sich selbst ins MyBlog-Gehege gesperrt, und dort empfängt’s ja keine Trackbacks. Nun, vielleicht lesen die Damen der Schöpfung das ja und fühlen sich hoffentlich auch angesprochen. Mitmachen darf natürlich jeder, der hinreichend viel Bildmaterial und den Drang nach Veröffentlichung verspürt.
Wie wir sehen, sehen wir fast nichts. Einen noblen, in die Wand eingelassene Schrankwand. Man muss schaun, wo man bleibt. Wenn man wenig Platz hat, muss man die Not erfinderisch werden lassen. Wisst ihr Bescheid. Und ja, die blauen Ordner beherbergen die Studienunterlagen fürs Magisterfach Linguistik, die roten beheimaten die Soziologie und die Literaturgeschichte zeigt sich dann noch in den Grünen auf dem nächsten Foto. Wenn dieser Wandschrank nicht wäre, Leute, dann hätte ich bestimmt Füße. So hab ich nur Rücken, vom vielen Sitzen.
Tja, ja, die Grünen eben, und ein bisschen von diesem und ein bisschen von jenem. Nichts wirklich Bemerkenswertes. Brillenputztücher. Ganz praktisch für Brillenträger wie mich. Was wär der Mensch ohne Regale?! Jetzt mal echt. Dann dazu noch nette Plüschkäfer von Verflossenen und ein Bild ohne Rahmen, dass mir von einer ehemaligen Freundin geschenkt wurde. Selbstgemacht, verfreilich.
Ganz oben übrigens sind soziologische Wälzer, und ganz unten ein wenig englischsprachige Belletristik.
Das hängt da bei mir herum, damit es ein wenig gemütlicher wird. Das Schlafsofa darunter (das man nicht sieht) verfügt über ein ähnliches Farbspektrum.
Damit es nicht heißt: Boah ist der aber ordentlich, auch Beweisstücke vom Arbeitsplatz “Schreibtisch”.
Wer kreativ sein will, der muss die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Da kann man nicht zu viel Zeit damit verschwenden zu suchen, man muss die Dinge einfach finden. *G*
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Tags Aachen, Blog, Foto, Kleinbloggersdorf, Stöckchen
Kategorie Glocal · Autor Alexander Trust · 3 Kommentare

February 16, 2007 · 7:09 am
Gracias!
February 16, 2007 · 8:52 am
De nada.
February 23, 2007 · 6:12 pm
[...] is life. Da fällt mir ein, ich hab ja unter den Stöckchen-Fotografien meines 20m²-Reiches in der Kaiserstadt auch Teile meines Schreibtisches [...]