StudiVZ in der FTD – köstlich
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Financial Times Deutschland bemüht zwar auch Teile der PR-essemitteilung, hat aber offensichtlich für kurze Zeit einen heißen Draht in den Berliner Bonkerrr geknüpft an dem sich wer nun bittesehr die Finger verbrühen darf? – Echt amüsant, was man nicht zwischen, sondern in den Zeilen liest. (via Don A.)
Eine Sicherheitslücke soll Schuld sein, das wussten wir bereits. Es heißt aber in der FTD dazu differenzierter: “Über ein neu programmiertes Modul der Tochter-Seite SchülerVZ konnten der oder die Täter in die Datenbanken des Anbieters eindringen und dort Namen, Mail-Adressen, verschlüsselte Passwörter und Freunde-Listen herausholen.” (FTD)
Ehm, aha, SchülerVZ… != StudiVZ. Hält da jemand den Ball flach? Oder wollte etwa der Hacker nur darauf aufmerksam machen, dass man der Pädophilie keine Chance geben sollte? – Wir lesen ja richtig, den Einstieg ins virtuelle Holtzbrinck-Ghetto schafften der/die Gauner über “ein neu programmiertes Modul der Tochter-Seite SchülerVZ“. Tja, da ging dann wohl wer mit wem schwanger. Am Tag des Hacks (!=Defacement) – sicherlich würden die Berliner ihn irgendwann zum Feiertag erklären, wenn er denn auch wirklich nur ein Mal jedes Jahr stattfände -, wie klingt das?! Es brannte der Bonkerrr.
Süffisant: “Warum die Systeme nicht gegriffen haben, weiß bei der Plattform noch niemand.” (FTD) Eine Sprecherin des StudiVZ gegenüber der FTD: “Wir haben eigentlich eine Vielzahl von Mechanismen eingerichtet, die so etwas verhindern sollen, aber es hat diesmal nicht geklappt und wurde prompt von einem Hacker ausgenutzt” (FTD). Zwar bedeutet Jörg-Olaf Schäfers, dass die PR-esse-Arbeit des Bonkerrr-Holtzbrinck-Spielzeugs, sich verbessert habe, allerdings lassen diese Zeilen doch tief blicken?! Oder wie jetzt? Man hat “eigentlich” viele Mechanismen eingerichtet, und was geschah uneigentlich?! Wusste etwa die linke Hand nicht, was die rechte tat? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Diese Mecha-Dingsbums soll(t)en also was verhindern. Diesmal hat es (leider, leider) nicht geklabbt, und prompt hat es ein pöser pöser Hacker “ausgenutzt”. Die Welt ist böse, schrecklich und gemein. Haben wir das wirklich gelesen? Hat das eine Sprecherin vom StudiVZ wirklich von sich gegeben?! Ich kann es nicht glauben. Any questions? No comment.
Ach ja, ehe ich’s vergesse. Die Folge aus dem Schlamassel: Nächste Woche kommt jemand, um den StudiVZlern auf die Finger zu gucken. Ist es der da, der da am Tresen steht? Oder der da, der sich den Kopf zerbricht? Ist es der da mitm dicken Pulli an Mann? Nein es ist der Mann, der freitags nicht kann. – “Um für die Zukunft besser gewappnet zu sein, holt man in Berlin jetzt Hilfe von außen.” (FTD) Mehr in der FTD.
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Tags Basic-Thinking, Blogbar, Datenschutz, FTD, SchuelerVZ, Sicherheit, StudiVZ, Yamb-Beta
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 2 Kommentare

March 1, 2007 · 8:36 am
[...] [via SAJONARA] [...]
March 3, 2007 · 9:39 pm
[...] den rumors aus Februar Glauben schenken konnte. Und wieder andere machen als Praktikantin in der Pressesprecherfunktion von sich [...]