StudiVZ: Alpenrepublikaner verfolgen andere Zeitrechnung
Es ist der zweite März. Vor gar nicht erst einer ganze Arbeitswoche begab es sich, da wurde das StudiVZ gehackt. Als wäre dies nicht genug, wurden schon ein Mal die Daten von über 1er Million Studierender ausgelesen, das StudiVZ-Blog hackte man Anfang des Jahres und es machten sich Datensammler, so genannte Crawler (z. B. Hoebot) “lustig” im VZ zu schaffen. Es gab da natürlich noch etliche andere Dinge, auf die man jedoch unweigerlich immer mal wieder gestoßen werden wird, wenn man sich über das StudiVZ informiert.
Bedeutet das nun, dass die Schweizer sich nicht informieren? Ich schrieb vor kurzem schon ein Mal, dass ich es fahrlässig finde, wenn “gerade” Studierende relativ lax mit den Problemen, die dort aufgetaucht sind umspringen, und mehr oder minder alles nur unter den Teppich kehren. Als “gebildeter” Mensch, so empfinde ich es, hat man eine Verantwortung gegenüber denen, die es nicht besser wissen können. Aus diesem Grund muss man die Informationen nicht einfach nur unbesehen weitergeben.
In den Kantonen allerdings gibt es eine andere Zeitrechnung, und all das, was ich zu Beginn erwähnte, scheint kaum an den studentischen Aufklärer aus der Schweiz, Takuya Segawa, gedrungen zu sein. Er betreibt ein Blog under the hood von NZZ campus. Für ihn ist das StudiVZ ein digitales “Fründebüechli”. Zu seiner Ehrenrettung: Natürlich spricht er den Datenschutz an, und immerhin ist sein Blogeintrag so etwas wie ein Leitfaden für Newbies. Was erlebe ich, wenn ich grad neu bin. Aber in meinen Augen ein viel zu euphemistisches Pamphlet. Ich weiß halt nicht, ob solche Dinge nicht bis in die Schweiz durchdringen. Dabei schaut der Takuya so sympathisch aus. Und vielleicht ist das gerade der Grund, warum ihm andere Kommilitonen völlig ohne Argwohn zugestehen, noch weitere Leute ins VZ zu lotsen (siehe Kommentare unter seinem Artikel).
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Tags Schweiz, StudiVZ
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · Keine Kommentare
