7. March 2007

Killerspieler contra Beckstein

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Was der Fastix mit dem Dolzer, das können auch Killerspieler mit dem Beckstein. Ehre, wem Ehre gebührt. Ein Leser der PC-Action hat nun Strafanzeige gegen den bayrischen Innenminister Dr. Günther Beckstein gestellt. Dieser hatte in der Öffentlichkeit Killerspieler diffamiert. So sieht es jedenfalls ein 44-jähriger Kölner, der für sich und stellverstretend für alle anderen Killerspieler nun vor Gericht möchte. In einem Brief an die Staatsanwaltschaft schrieb er zur Begründung unter anderem:

[...] Herr Beckstein hatte mehrmals und in verschiedenen Medien die Gleichstellung von Computerspielen mit Kinderpornografie gefordert. Des Weiteren würden Spieler durch die Spiele zu Mördern ausgebildet und seien tödliche Zeitbomben. Damit hat er mich und etliche Millionen Menschen in diesem Land mit Kinderschändern und Psychopathen gleichgestellt! [...] (via PC Games Hardware)

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Kategorie Glocal, Media · Autor · 1 Kommentar


Ein Kommentar

  1. Kommentar von Ayleen
    March 13, 2007 · 1:31 am

    Hallo,
    also ich finde es ziemlich abartig wenn Menschen die oft selbst noch Kinder sind zum Spass auf Menschen schiessen, auch wenn es sich dabei nur um virtuelle handelt. Wenn es denen nur um den Schiess-Sport ginge, wäre das ganze perfekt simulierte Blutbad, Schmerzensschreie, Gemetzel, Vergewaltigungen und Abschlachten doch gar nicht nötig. Warum müssen es denn überhaupt Menschen sein auf die man zielt, oder die hier virtuell zu Tode gequält werden, wieso gehen die nicht in den Schützenverein und schiessen auf Zielscheiben ? Wenn es also wirklich um das simulierte Töten von Menschen geht und nicht nur um “harmlosen” Waffenfetischismus, dann trifft das Wort Killerspiel doch tatsächlich zu, alles andere wäre eine völlig ignorante Verharmlosung. Das sollte man sich bewusst machen.
    gruss, eure Ayleen

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