Veröffentlicht am 8. März 2007 von Alexander Trust
Wenn man zwischen den Zeilen des neusten Artikels von Don Alphonso liest, wird man so einige interessante Subtexte aufschnappen. Doch an einer Stelle, so glaube ich, kommt man nicht umhin, sich einzig und allein den Dariani auf dem Silbertablett vorzustellen, und zwar, wenn es heißt:
Während der Hochphase der Auseinandersetzungen von StudiVZ klopfte bei mir eine neu gegründete Firma im Stealth Mode an, die mich dringend als Berater haben für einen Bereich haben wollte, für den ich wahrlich nicht kompetent bin. Die Macher: Hochgradig holtzbricknah. Die schönste Mail dieser Zeit kam von jemand, der sein Geld in Auflösung sah, und enthielt nur einen Satz: “Was muss ich tun, damit Du aufhörst.” Ich habe einen (sic!) Angebot gemacht: Ein Silbertablett – mit einem gewissen Kopf drauf. Wurde aber abgelehnt
Auch das sind wieder Extremsituationen. (Don Alphonso)
Die Information, die wir daraus ziehen: Es gibt also Leute, die zu dem neoliberalen St.-Gallen-Dandee stehen, wenn der Preis nicht stimmt.
Was mich bei solchen Dingen erstaunt: Wenn der Alphons aus dem Nähkästchen plaudert, dann gibt es immer sehr viele Anzeichen dafür, wieviele Menschen sich eigentlich naiverweiser in die Höhle des Löwen gewagt haben. Wenn man, liebe Neoliberalisten, nicht vollends davon überzeugt ist, dass man ein Argument hat, mit dem man dem Don kommen kann – warum versucht man dann ihm den Hof zu machen?! Kapitalismus ist nicht das Stichwort bei dem die Fassade der Figur zusammenklappt. Wann immer ihr mit solchen verdrehten Tatsachen bei ihm aufkreuzt, wird er die Burgmauer noch ein Stückchen höher bauen, und euer Sturz wird freilich immer noch ein Stückchen tiefer sich gestalten. Aber, wie wahr: Hochmut kommt vor dem Fall. Tobt euch aus, solange ihr noch könnt.
Blogbar, Dariani, Don-Alphonso, Holtzbrinck, Neoliberalismus, StudiVZ
Und wie ist deine Meinung?
Jo Jo viel Feind viel Ehr. Notfalls kann man sich den Feind der einen kaufen will ja auch ausdenken, ist gut für die Reputation in klein Bloggersdorf. Wieso nennt denn Herr Meyer nicht den Laden der ihn kaufen wollte, hat doch sonst keine Probleme damit?
Achso kam ja gar nicht direkt aus dem StudiVZ Umfeld.
Achso war ja auch gar nicht direkt von Holtzbrinck.
Achso hm ja war ja irgendwas mit “Holtzbrincknah”
Achso hm ja im Dezember dachte Herr Meyer ja noch das StudiVZ von Facebook aufgekauft wird.
Die Info das Holtzbrinck überhaupt was mit StudiVZ zu tun hat kam ja auch nicht von ihm, da waren seine Informanten wohl gerade nach Spuren auf dem Klo suchen, die kam ja von Herrn Turi. Aber den mag ja Herr Meyer nicht.