Kaffee und ich
{3}Der Frühling lacht, es ist Stöckchenzeit in der Blogosphäre. Von Hilmar habe ich ein Stöckchen erhalten, das die werten LeserInnen sich besser in seinem Blog anschauen. Es geht bei dem Stöckchen ums Kaffeetrinken, -zubereiten, usf. Da ich keinen Kaffee trinke, weil ich zu der Gruppe von Leuten gehören, die recht ausgeprägte Geschmacksneuronen in Bezug auf Bitterstoffe haben. Kaffee kann mir unter diesen biologischen Voraussetzungen nicht schmecken. In der ARD-Sendung W wie Wissen mit Ranga Yogeshwar wurde das Themamit den Bitterstoffen zuletzt aufgegriffen:
“Gut die Hälfte der Menschheit kann einen bestimmten Stoff sehr gut als bitter wahrnehmen und die andere Hälfte kann es nicht. Diese Trennung der Schmeckfähigkeit hat Folgen: Ob Schokolade, Chicoree oder Magenbitter. Viele Bitterstoffe werden von manchem Bitter-Schmecker als zu extrem gemieden.” (ARD.de)
Ich enthalte mich deshalb der Stimme beim Kaffee-Stöckchen und werde es auch nicht weiterreichen, und stoße damit hoffentlich auf Verständnis.
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Tags ARD, Bitterstoffe, Blogosphäre, Hilmar-Steinhauer, Kaffee, Ranga-Yogeshwar, Stöckchen
Kategorie Glocal, Science · Autor Alexander Trust · 3 Kommentare

March 14, 2007 · 10:14 pm
Na, ausnahmsweise!
Nutzt Du denn eine andere Koffeinquelle, oder gehörst Du zu den Glücklichen, die sowas nicht brauchen?
March 14, 2007 · 10:51 pm
Doch doch, ich nutze eine andere Koffeeinquelle. Ich hab sogar mit vielen experimentiert. Rein wissenschaftlich ist Koffeein zwar ein Nervengift, aber es ist nicht nachgewiesen, dass es körperlich abhängig macht. Es gibt einige kritische Stimmen dazu, aber eigentlich heißt es eher, dass es keine körperlichen Symptome bei Entzug, etc. gibt. Nur das liegt vielleicht zum Teil daran, dass die (Neuro-)Biologie noch nicht so weit ist, auch die molekulare Ebene in solchen Dinge zu untersuchen. Gibt vielleicht keine Versuchsanordnungen in dem Bereich. Aber dafür bin ich zu wenig Biologe. Ich hab allerdings ein wenig wissenschaftliche Literatur über Koffeein.
May 12, 2007 · 1:24 pm
[...] eines bei mir ankommt, mit dem ich nichts anfangen kann – Hilmar erinnert sich bestimmt noch an das Kaffee-Stöckchen -, dann kann ich den Fackelzug auch nicht [...]