7. June 2007

Wie leistungsfähig ist die Demokratie?

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Als hätten sie es gerochen, laden die Berliner zu einem Vortrag, der in den Kontext unseres politischen Blog-Karnevals passt. Am 12. Juni hält Prof. Manfred G. Schmidt einen Vortrag zu vergleichenden Analysen über die Leistungsfähigkeit der Demokratie. In der Zeit von 18:00 bis 20:00 Uhr wird man sich am Reichpietschufer 50 in Raum A 300 in 10785 Berlin-Tiergarten einfinden und kann Herrn Schmidt lauschen, wie er Ergebnisse vorträgt.

Verkörpert die Demokratie wirklich die beste aller bislang erprobten Staatsformen? Wie viel bleibt von ihrem Glanz übrig, wenn sie nicht aus dem Blickwinkel idealer normativer Modelle beobachtet wird, sondern aus der Perspektive der empirisch-vergleichenden Demokratietheorie? Die Antworten auf diese Fragen fördern unterschiedliche Befunde zutage. (Pressemitteilung, idw)

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 08. Juni. Als Zielgruppe angegeben sind Journalisten und Wissenschaftler. Vielleicht mag man jedoch auch interessierten Laien den Eintritt gewähren. Gastgeber ist das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Weitere Informationen beim idw.

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Kategorie Glocal, Media, Politics · Autor Alexander Trust · 4 Kommentare


4 Kommentare

  1. Kommentar von Ali Iscitürk / Vater vom süüüßesten Baby
    June 8, 2007 · 7:39 pm

    Meiner Meinung nach hat die Menschheit zu wenig probiert und das mit Recht da manche andere “Formen” diverse Gefahren verbirgen.

    Meiner Meinung nach wäre die beste Form die wie es bei Raumschif Enterprise Next Generation war, kein Geld! und kein Hunger und jader konnte machen was er wollte!!!!

  2. Kommentar von Alexander Trust
    June 9, 2007 · 10:44 am

    Ja, die Enterprise-Welt hat eine schöne gesellschaftliche Utopie bereitgehalten. Ich würde so etwas auch favorisieren, weiß aber nicht, ob wir “schon” in der Lage sind, so etwas umzusetzen.

  3. Kommentar von Ali Iscitürk / Vater vom süüüßesten Baby
    June 9, 2007 · 2:25 pm

    Das Größte hinderliche Problem ist glaub ich das viele Menschen/Männer nicht mehr ohne Schwanzverlängerung (Ferrarie/Rolex/Protzen usw.) leben können denn in einer Geselschaft ohne Geld müssten sie ja ihr Gehirn offenbaren und zeigen das sie auch Grips haben…….
    genau so könnten viele keinen Druck mehr auf andere ausüben z.B. in der Arbeit wenn der Chef kommt. Die Alkoholiker hätten weniger Gründe zur flasche zu greifen und …und…usw.

  4. Kommentar von Alexander Trust
    June 10, 2007 · 10:34 pm

    Die Schwanzverlängerungen, wie Du sie nennst, sind im Prinzip nur Unterscheidungsmerkmale. Es gibt sie auch in weniger teuer in ganz anderen Zusammenhängen. Wir versuchen uns eben halt durch solche Dinge zu unterscheiden, und da kommen uns alle Mittel Recht. Seit der Mensch in der Steinzeit Tierfelle zu Kleidung gemacht hat, gab es schon Unterscheidungskriterien. So zumindest denke ich. Natürlich gibt es auch ganz teure Unterscheidungskriterien, aber prinzipiell lässt sich das Thema nicht auf das Geld reduzieren. Damit würdest du – denke ich – den gleichen Fehler machen, wenn Leute etwas auf Religion oder Hautfarbe reduzieren. ABER: Ich denke, du hast Recht, dass es gerade diese Veräußerungen sind, egal wie teuer, die eben als externer Maßstab dienen und das Augenmerk von denen inneren Werten des Menschen ablenken.

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