31. July 2007

Aufgepasst, ich komme…

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Foto von Mark Zuckerberg, CEO von Facebook

Mark Zuckerberg, CEO von Facebook

Zwar werden manche nun an die Lyrics von einem deutschen Rap-Song denken, doch gemeint ist ganz etwas Anderes. Eine feindliche Übernahme scheint ausgeschlossen, und von daher werden nun andere, eigene Seiten aufgezogen werden. Offenbar plant Facebook einen deutschen Ableger (siehe auch Machtkampf: Facebook auf Deutsch vs. studiVZ auf zweinull.cc).

Ob Holtzbrinck wohl schon die Hosen voll hat? Entsprechend der Sprachbarriere, hat Facebook sich bislang in Deutschland nicht etablieren können. Wie bei zweinull.cc nachzulesen ist, tummeln sich allerhöchstens 100 000 deutsche Nutzer in dem Social Network aus Übersee. Das sind zumeist wohl solche, die über Auslandserfahrung im Land über den großen Teich verfügen und Freunde dort haben. Zum Teil aber auch ältere Semester, die sich im Web 2.0-Business bewegen.

Facebook bietet Funktionalität und hat sich erst vor einiger Zeit nach außen geöffnet. Ende Mai hatte man auf einer Konferenz eine neue API samt eigenere Seitenbeschreibungssprache vorgestellt, die es Fremdanbietern ermöglicht, eigene Anwendungen für Facebook zu programmieren (vgl. meinen Artikel Facebook: andere zum Legostein machen). Die Sprachbarriere wird in Deutschland überwunden werden, wenn man eine lokalisierte Fassung von Facebook anbieten wird. Und der Kreis derer, die man in Facebook antrifft, er wird sukzessive größer. Innerhalb Europas gehören die skandinavischen Vertreter Schweden und Norwegen zu Hochburgen von Facebook-Benutzern (vgl. Facebook-Epidemie im hohen Norden auf zweinull.cc).

Facebook-LogoDass Facebook eine eigene Schnittstelle in ihr System anbietet, hat bereits Früchte getragen. Sogar einige deutsche Internet-Startups bieten eigene Applikation für Facebook an. In diesem Punkt hat Holtzbrinck sicherlich noch Nachholbedarf. Allerdings müsste jemand die Leute dort darauf aufmerksam machen. So war es in der Vergangenheit, so wird es auch in der Zukunft sein, oder?! – Konstantin Urban hat damals im Interview gezeigt, wieviel er über das Geschäftsfeld und die Technik wusste. Nun ist allerdings jeder in der Lage dazu zu lernen. Vor einiger Zeit hieß es, die Führungsriege würde ausgebessert.

StudiVZ-Logo Martin Weigert von zweinull.cc orakelt indes, ob mit der Professionalisierung in der Führungsetage nicht gleichzeitig auch der Bonus der Kollegialität, den die Trias Dariani, Bemmann und Brehm hatte, verloren ginge. Mit offenen Armen stünde Facebook da, und würde die zunehmend von der Werbung geprellte und sowieso schon skeptische Studentenklientel des StudiVZ empfangen. Wir dürfen gespannt sein. Einfach wird es nicht, und Daniel von Blog ‘n’ Roll sieht den Kampf zwischen Facebook und StudiVZ nicht um die bestehenden Nutzer stattfinden, sondern vor allem in der Zukunft sich abzeichnen, wenn es darum geht, die kommenden Studierenden für das eigene Netzwerk zu interessieren.

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Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 3 Kommentare


3 Kommentare

  1. Pingback von Facebook kommt nach Deutschland
    August 1, 2007 · 3:41 pm

    [...] hat sich Facebook in den letzten Monaten wirklich weiter entwickelt. Bei StudiVZ hingegen hat sich für den User, abgesehen von der ausgereifteren Strategie [...]

  2. Pingback von StudiVZ: Es ist wieder so weit - Sajonara.de - Internetmagazin
    August 4, 2007 · 12:51 am

    [...] Reden. Ob es nun sei, dass Facebook indirekt den Holtzbrinck-Bonker ins Gespräch bringt, weil man nach Deutschland expandieren will, oder die neusten Ereignisse im virtuellen Studentennetzwerk wieder blogosphärische Wellen zu [...]

  3. Pingback von StudiVZ verpasst Integration - Sajonara.de - Internetmagazin
    August 4, 2007 · 10:46 am

    [...] Zukunft sieht so aus, dass das Soziale Netzwerk des Mark Zuckerberg sich innerhalb Europas nun einen Namen machen möchte. Nachdem das amerkanische Netzwerk primär als Gemeinschaft für Studenten an den Start [...]

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