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	<title>Comments on: Kann man bloggen, wenn man muss?</title>
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		<title>By: DER MISANTHROP &#187; Blog Archive &#187; :: Content: Die Relevanzm&#252;hle einmal mehr</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24800</link>
		<dc:creator>DER MISANTHROP &#187; Blog Archive &#187; :: Content: Die Relevanzm&#252;hle einmal mehr</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 07:06:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sie folgten einem hellen Stern&#8230; reflexionsschicht: Einfluss und Relevanz von Blogs sajonara: Kann man bloggen, wenn man muss? sajonara: Ist Form [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sie folgten einem hellen Stern&#8230; reflexionsschicht: Einfluss und Relevanz von Blogs sajonara: Kann man bloggen, wenn man muss? sajonara: Ist Form [...]</p>
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		<title>By: Reflexionsschicht</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24700</link>
		<dc:creator>Reflexionsschicht</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 14:03:30 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Einfluss und Relevanz von Blogs...&lt;/strong&gt;

Alexander Trust auf Sajonara.de hat sie angesto&#223;en und Raphael Raue vom Onezblog hat sie fortgef&#252;hrt: eine weitere kleine Diskussion (unbedingt auch die Kommentare darunter lesen) &#252;ber den Einfluss politischer Blogs auf den &#246;ffentl...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einfluss und Relevanz von Blogs&#8230;</strong></p>
<p>Alexander Trust auf Sajonara.de hat sie angesto&szlig;en und Raphael Raue vom Onezblog hat sie fortgef&uuml;hrt: eine weitere kleine Diskussion (unbedingt auch die Kommentare darunter lesen) &uuml;ber den Einfluss politischer Blogs auf den &ouml;ffentl&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Alexander Trust</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24622</link>
		<dc:creator>Alexander Trust</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 12:28:47 +0000</pubDate>
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		<description>Das tue ich ja nicht. Ich stelle es nur zur Diskussion. Im Untertitel hei&#223;t dies Blog &quot;welcome to discourse&quot;. Ich m&#246;chte ja gerade Diskurse ansto&#223;en. Aber das f&#228;llt schwer, wenn Leute mauern und sogar Kunstfiguren. Alphonso f&#252;hlte sich missverstanden und konnte nicht damit leben, dass man die von ihm kritisierte Seite zu Wort kommen lie&#223;. Zuletzt hat er - wenn er es denn war und nicht nur ein Trittbrettfahrer - von mir als einem &quot;Awarenesslutscher&quot; gesprochen. 

Und das, weil er nicht versteht, dass ich nicht Trackbacks setze, um von ihm wahrgenommen zu werden, sondern meinen Lesern die notwendigen Artikel zu zeigen. Er vor-verurteilt alle Leute, sie wollten damit nach Aufmerksamkeit gieren. Wenn man aufh&#246;rte, Links zu setzen, w&#252;rde das Internet seine grundlegende Funktion verlieren. Und nur, weil irgendwie Technorati ihr System so aufbaut, oder nur, weil manche W&#246;rter historisch belastet sind, etc. - Also man muss sich nicht den Spa&#223; kaputt machen lassen, und einschr&#228;nken. Als ob die vielen Hunderttausend Webseitenbetreiber mit jedem Link, den sie setzen, darauf zielen, ihre Bekanntheit zu steigern. Ich k&#246;nnte auch auf Toplisten verzichten. Ich hab mich in Verzeichnissen eingetragen, um die Chance zu steigern, die Bekanntheit zu erh&#246;hen und gelesen zu werden. Als ich meine Webseiten vor Jahren von Hand geschustert habe, habe ich mich auch bei Yahoo eingetragen, und hatte einen Counter. Man m&#246;chte ja zumindest die Resonanz mitbekommen. Nun, und mein Verm&#246;gen, bzw. mein Verlangen, Diskurse anzusto&#223;en wird nicht dadurch gelenkt, dass irgendwo besonders viel los ist. Ich habe in Seminararbeiten, im Ausblick auch immer wieder Fragen aufgeworfen und habe in Seminaren an der Hochschule kontroverse Fragen gestellt, die gerade Grenzen der Thematik beleuchteten - egal was die Leute dann dachten. Neuland zu entdecken macht mir jedenfalls Freude. Und ich finds gut, wenn andere Leute, egal ob daf&#252;r oder dagegen argumentieren. Und wenn meine eigene Meinung nicht mehrheitsf&#228;hig ist - so what? Das st&#246;rt mich nicht die Bohne. Die Leute entscheiden dann ja selbst, ob sie&#039;s m&#246;gen oder nicht.

Als ich die Weblogz&#228;hlaktion initiierte, war&#039;s mir egal, wie ich dabei wegkomme, aber mich interessierte, wo die Grenzen sind, und wer mitmacht und wer nicht. Etliche 10T St&#252;ck hatte ich auch nicht erwartet zu erreichen, aber man hat gemerkt, es gibt Hierarchien. Ein Ergebnis dieser Aktion von mir war, anders mit der Blogosph&#228;re umzugehen. Drum fand ich die Aktion durchaus sinnvoll. Wenn man Dekonstruktion betreibt, kann man gerade alles das, was &quot;nicht&quot; eingetreten ist versuchen zu hinterfragen, warum und wieso. Ach ja, ich neige dazu, abzuschweifen. ;) So long, and thank you for the fish.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das tue ich ja nicht. Ich stelle es nur zur Diskussion. Im Untertitel hei&szlig;t dies Blog &#8220;welcome to discourse&#8221;. Ich m&ouml;chte ja gerade Diskurse ansto&szlig;en. Aber das f&auml;llt schwer, wenn Leute mauern und sogar Kunstfiguren. Alphonso f&uuml;hlte sich missverstanden und konnte nicht damit leben, dass man die von ihm kritisierte Seite zu Wort kommen lie&szlig;. Zuletzt hat er &#8211; wenn er es denn war und nicht nur ein Trittbrettfahrer &#8211; von mir als einem &#8220;Awarenesslutscher&#8221; gesprochen. </p>
<p>Und das, weil er nicht versteht, dass ich nicht Trackbacks setze, um von ihm wahrgenommen zu werden, sondern meinen Lesern die notwendigen Artikel zu zeigen. Er vor-verurteilt alle Leute, sie wollten damit nach Aufmerksamkeit gieren. Wenn man aufh&ouml;rte, Links zu setzen, w&uuml;rde das Internet seine grundlegende Funktion verlieren. Und nur, weil irgendwie Technorati ihr System so aufbaut, oder nur, weil manche W&ouml;rter historisch belastet sind, etc. &#8211; Also man muss sich nicht den Spa&szlig; kaputt machen lassen, und einschr&auml;nken. Als ob die vielen Hunderttausend Webseitenbetreiber mit jedem Link, den sie setzen, darauf zielen, ihre Bekanntheit zu steigern. Ich k&ouml;nnte auch auf Toplisten verzichten. Ich hab mich in Verzeichnissen eingetragen, um die Chance zu steigern, die Bekanntheit zu erh&ouml;hen und gelesen zu werden. Als ich meine Webseiten vor Jahren von Hand geschustert habe, habe ich mich auch bei Yahoo eingetragen, und hatte einen Counter. Man m&ouml;chte ja zumindest die Resonanz mitbekommen. Nun, und mein Verm&ouml;gen, bzw. mein Verlangen, Diskurse anzusto&szlig;en wird nicht dadurch gelenkt, dass irgendwo besonders viel los ist. Ich habe in Seminararbeiten, im Ausblick auch immer wieder Fragen aufgeworfen und habe in Seminaren an der Hochschule kontroverse Fragen gestellt, die gerade Grenzen der Thematik beleuchteten &#8211; egal was die Leute dann dachten. Neuland zu entdecken macht mir jedenfalls Freude. Und ich finds gut, wenn andere Leute, egal ob daf&uuml;r oder dagegen argumentieren. Und wenn meine eigene Meinung nicht mehrheitsf&auml;hig ist &#8211; so what? Das st&ouml;rt mich nicht die Bohne. Die Leute entscheiden dann ja selbst, ob sie&#8217;s m&ouml;gen oder nicht.</p>
<p>Als ich die Weblogz&auml;hlaktion initiierte, war&#8217;s mir egal, wie ich dabei wegkomme, aber mich interessierte, wo die Grenzen sind, und wer mitmacht und wer nicht. Etliche 10T St&uuml;ck hatte ich auch nicht erwartet zu erreichen, aber man hat gemerkt, es gibt Hierarchien. Ein Ergebnis dieser Aktion von mir war, anders mit der Blogosph&auml;re umzugehen. Drum fand ich die Aktion durchaus sinnvoll. Wenn man Dekonstruktion betreibt, kann man gerade alles das, was &#8220;nicht&#8221; eingetreten ist versuchen zu hinterfragen, warum und wieso. Ach ja, ich neige dazu, abzuschweifen. <img src='http://www.sajonara.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  So long, and thank you for the fish.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Matthias</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24621</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 12:07:15 +0000</pubDate>
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		<description>Na, hier sind die einzelnen Kommentare bald l&#228;nger als die Artikel!

Ich gebe Dir Recht, dass Blogs bislang nur schwer oder gar nicht Diskurse ansto&#223;en konnten. Und gebe Dir auch Recht bei der Beobachtung, dass Blogs und Presse eher in Konkurrenz zueinander stehen.

Aber das wird nicht so bleiben! Denk einfach an die Bev&#246;lkerungspyramide, die immerzu unten nachw&#228;chst (Geburten) und oben abnimmt (Todesf&#228;lle). Und was sehen wir da? Die Abnahme oben ber&#252;hrt das Internet (egal ob Web 1.0 oder 2.0 oder sonstwas) praktisch noch &#252;berhaupt nicht, aber von unten w&#228;chst jedes Jahr ein neuer Jahrgang ganz selbstverst&#228;ndlich allm&#228;hlich in das Medium rein. 

Warum also Blogs voreilig abschreiben? Und Deutschland aufgeben? Blo&#223; nicht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, hier sind die einzelnen Kommentare bald l&auml;nger als die Artikel!</p>
<p>Ich gebe Dir Recht, dass Blogs bislang nur schwer oder gar nicht Diskurse ansto&szlig;en konnten. Und gebe Dir auch Recht bei der Beobachtung, dass Blogs und Presse eher in Konkurrenz zueinander stehen.</p>
<p>Aber das wird nicht so bleiben! Denk einfach an die Bev&ouml;lkerungspyramide, die immerzu unten nachw&auml;chst (Geburten) und oben abnimmt (Todesf&auml;lle). Und was sehen wir da? Die Abnahme oben ber&uuml;hrt das Internet (egal ob Web 1.0 oder 2.0 oder sonstwas) praktisch noch &uuml;berhaupt nicht, aber von unten w&auml;chst jedes Jahr ein neuer Jahrgang ganz selbstverst&auml;ndlich allm&auml;hlich in das Medium rein. </p>
<p>Warum also Blogs voreilig abschreiben? Und Deutschland aufgeben? Blo&szlig; nicht!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Alexander Trust</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24615</link>
		<dc:creator>Alexander Trust</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 09:37:56 +0000</pubDate>
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		<description>ICh schaue ja auch grunds&#228;tzlich auf das Thema. Ich bin seit mehr als 11 Jahren im Netz unterwegs - und ich habe mich im Studium auch mit Medien(theorien) besch&#228;ftigt. Die Ver&#228;nderungen durch Blogs sind beobachtbar - aber Diskurse ankurbeln, haben Blogs noch nicht wirklich geschafft. Das Medium als Solches (seine Funktionalit&#228;t) und der Charakter, den es ausbildet, &#252;ber die Zeit, sind entscheidend. Die Funktionalit&#228;t von Blogs kennen wir. Es steckt Potenzial darin. Allerdings tragen Blogs eher zur Beschleunigung unserer Umwelt bei - eben weil sie mittels des &quot;immer wieder neu&quot;, den neusten Blogbeitrag zuoberst stellen. Es verwundert nicht, wenn viele Ideen unbeobachtet bleiben, weil sie bald so schnell wieder verschwunden sind, als sie gekommen sind. Das erkennt man daran, dass mitunter zwei Jahre, nachdem ein Blogeintrag h&#228;tte interessant sein k&#246;nnen, er durch Zufall wiederentdeckt wird und dann doch ein bisschen Geh&#246;r findet. Das ist wie mit der Nadel im Heuhaufen. Bzw. wie mit Fang den Maulwurf. Die Blogbeitr&#228;ge haben eine viel zu kurze Halbwertszeit. Wenn sie durch andere auf der Startseite substituiert werden, und wenn ein Blog, ich meine solche Techno-Blogs, am Tag mehr als 10 Eintr&#228;ge produziert, fallen sogar beim Standardanwender etliche davon aus dem Feedreader heraus. Sehr viel Information, die ungeh&#246;rt, ungelesen bleibt.

In Deutschland haben Blogs einen anderen Charakter ausgebildet als in Amerika. Das liegt an den gesellschaftlich-kulturellen Rahmenbedingungen. Aber trotzdem: In Amerika ist es nicht wesentlich besser. In Googles Suchimperium konkurrieren Blogbeitr&#228;ge doch mit Nachrichten, mit Werbung, mit Porno und Spam und mittlerweile sogar mit Twitterbeitr&#228;gen. Bei dieser Informationsflut &quot;muss&quot; man auch auf sich aufmerksam machen, wenn man nicht untergehen m&#246;chte. Denn sich zurecht zu finden, daf&#252;r bedarf es gewisser Medienkompetenz. Und vor diesem Hintergrund und noch viel viel mehr Gedanken, komme ich eben zu dem Schluss, dass die Bloggeria nur schwer Diskurse ansto&#223;en kann. Selbst das virale Element kennt Grenzen, die eher schneller als sp&#228;ter erreicht werden. Diverse Ph&#228;nomene, auch die gr&#246;&#223;ten Skandale haben gezeigt, wie weitreichend oder eben nicht, der Einflussbereich ist. 

Es kommt noch etwas dazu. Dass Ph&#228;nomene - man nehme Tamagotchi und Co. zum Lauffeuer geworden sind, liegt unter anderem daran, dass sie medial getragen wurden. Journalisten aus Funk und Fernsehen und der Presse berichten dar&#252;ber und selbst Leute ohne Computer wissen davon. Blogs hingegen stehen durchaus in einer Art Konkurrenzverh&#228;ltnis zu den Produkten von Journalisten. Zumindest macht man sich in mehr als einigen F&#228;llen die Leser/H&#246;rer streitig. Deshalb werden Blogs nicht von den Medien getragen - in Deutschland noch weniger als anderswo. Die Amerikaner und Japaner und so fort sind Technikverr&#252;ckt, so m&#246;chte ich es mal ausdr&#252;cken. Sie leben von ihrem Silicon Valley und vers&#252;&#223;en sich auch mit Silizium das Leben und eben nicht nur mit Burgern. Deutschland ist allerh&#246;chstens begeisterungsf&#228;hig. Drum ist aber das Problem, dass es einen Kanal braucht, um uns zu begeistern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ICh schaue ja auch grunds&auml;tzlich auf das Thema. Ich bin seit mehr als 11 Jahren im Netz unterwegs &#8211; und ich habe mich im Studium auch mit Medien(theorien) besch&auml;ftigt. Die Ver&auml;nderungen durch Blogs sind beobachtbar &#8211; aber Diskurse ankurbeln, haben Blogs noch nicht wirklich geschafft. Das Medium als Solches (seine Funktionalit&auml;t) und der Charakter, den es ausbildet, &uuml;ber die Zeit, sind entscheidend. Die Funktionalit&auml;t von Blogs kennen wir. Es steckt Potenzial darin. Allerdings tragen Blogs eher zur Beschleunigung unserer Umwelt bei &#8211; eben weil sie mittels des &#8220;immer wieder neu&#8221;, den neusten Blogbeitrag zuoberst stellen. Es verwundert nicht, wenn viele Ideen unbeobachtet bleiben, weil sie bald so schnell wieder verschwunden sind, als sie gekommen sind. Das erkennt man daran, dass mitunter zwei Jahre, nachdem ein Blogeintrag h&auml;tte interessant sein k&ouml;nnen, er durch Zufall wiederentdeckt wird und dann doch ein bisschen Geh&ouml;r findet. Das ist wie mit der Nadel im Heuhaufen. Bzw. wie mit Fang den Maulwurf. Die Blogbeitr&auml;ge haben eine viel zu kurze Halbwertszeit. Wenn sie durch andere auf der Startseite substituiert werden, und wenn ein Blog, ich meine solche Techno-Blogs, am Tag mehr als 10 Eintr&auml;ge produziert, fallen sogar beim Standardanwender etliche davon aus dem Feedreader heraus. Sehr viel Information, die ungeh&ouml;rt, ungelesen bleibt.</p>
<p>In Deutschland haben Blogs einen anderen Charakter ausgebildet als in Amerika. Das liegt an den gesellschaftlich-kulturellen Rahmenbedingungen. Aber trotzdem: In Amerika ist es nicht wesentlich besser. In Googles Suchimperium konkurrieren Blogbeitr&auml;ge doch mit Nachrichten, mit Werbung, mit Porno und Spam und mittlerweile sogar mit Twitterbeitr&auml;gen. Bei dieser Informationsflut &#8220;muss&#8221; man auch auf sich aufmerksam machen, wenn man nicht untergehen m&ouml;chte. Denn sich zurecht zu finden, daf&uuml;r bedarf es gewisser Medienkompetenz. Und vor diesem Hintergrund und noch viel viel mehr Gedanken, komme ich eben zu dem Schluss, dass die Bloggeria nur schwer Diskurse ansto&szlig;en kann. Selbst das virale Element kennt Grenzen, die eher schneller als sp&auml;ter erreicht werden. Diverse Ph&auml;nomene, auch die gr&ouml;&szlig;ten Skandale haben gezeigt, wie weitreichend oder eben nicht, der Einflussbereich ist. </p>
<p>Es kommt noch etwas dazu. Dass Ph&auml;nomene &#8211; man nehme Tamagotchi und Co. zum Lauffeuer geworden sind, liegt unter anderem daran, dass sie medial getragen wurden. Journalisten aus Funk und Fernsehen und der Presse berichten dar&uuml;ber und selbst Leute ohne Computer wissen davon. Blogs hingegen stehen durchaus in einer Art Konkurrenzverh&auml;ltnis zu den Produkten von Journalisten. Zumindest macht man sich in mehr als einigen F&auml;llen die Leser/H&ouml;rer streitig. Deshalb werden Blogs nicht von den Medien getragen &#8211; in Deutschland noch weniger als anderswo. Die Amerikaner und Japaner und so fort sind Technikverr&uuml;ckt, so m&ouml;chte ich es mal ausdr&uuml;cken. Sie leben von ihrem Silicon Valley und vers&uuml;&szlig;en sich auch mit Silizium das Leben und eben nicht nur mit Burgern. Deutschland ist allerh&ouml;chstens begeisterungsf&auml;hig. Drum ist aber das Problem, dass es einen Kanal braucht, um uns zu begeistern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Matthias</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24614</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 09:15:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ist soviel Pessimismus wirklich schon angebracht?

Ich selbst habe im April mit dem Bloggen begonnen und gedacht, ich k&#246;nne dieses Medium (und die anderen Errungenschaften des Web 2.0) in den Mittelstand tragen.

Was soll ich sagen? Kaum jemand will etwas davon wissen. Alle sp&#252;ren zwar, dass gro&#223;e Ver&#228;nderungen im Gange sind, aber solange noch Zeitungen p&#252;nktlich erscheinen und abends die Tagesschau zur gewohnten Zeit im Fernseher l&#228;uft...

Aber ich sehe auch, dass die Unter-Drei&#223;igj&#228;hrigen ganz anders drauf sind und beginnen, M&#228;rkte nachhaltig zu ver&#228;ndern. Allerdings sind hier der Bildungseifer und das (politische) Sendungsbewusstsein nur bei Wenigen stark ausgepr&#228;gt.

Darauf m&#252;ssten sich Blogger einstellen, wenn sie ihre Leserschaft nicht nur nach Hunderten z&#228;hlen wollen und die Blogosph&#228;re insgesamt nicht zu einem geschlossenen Zirkel verkommen will.

Und es n&#252;tzt wohl nichts, immer nach oben zu schielen, zu den politischen (und wirtschaftlichen) Eliten. Auch der Vergleich mit den USA hilft da nicht weiter. Das Web 2.0 setzt sich in Deutschland derzeit nur von unten, &#252;ber die Demografie, durch. 

Der gro&#223;e Rutsch kommt in 5, 10 oder auch erst 15 Jahren, wenn traditionelle Gesch&#228;ftsmodelle aufgrund der demografischen Nachfrage-Verschiebung nicht mehr funktionieren. Das betrifft den klassischen Einzelhandel, aber auch die Printmedien und das Fernsehen.

Und solange sollten die Blogger hierzulande m&#246;glichst noch durchhalten...;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist soviel Pessimismus wirklich schon angebracht?</p>
<p>Ich selbst habe im April mit dem Bloggen begonnen und gedacht, ich k&ouml;nne dieses Medium (und die anderen Errungenschaften des Web 2.0) in den Mittelstand tragen.</p>
<p>Was soll ich sagen? Kaum jemand will etwas davon wissen. Alle sp&uuml;ren zwar, dass gro&szlig;e Ver&auml;nderungen im Gange sind, aber solange noch Zeitungen p&uuml;nktlich erscheinen und abends die Tagesschau zur gewohnten Zeit im Fernseher l&auml;uft&#8230;</p>
<p>Aber ich sehe auch, dass die Unter-Drei&szlig;igj&auml;hrigen ganz anders drauf sind und beginnen, M&auml;rkte nachhaltig zu ver&auml;ndern. Allerdings sind hier der Bildungseifer und das (politische) Sendungsbewusstsein nur bei Wenigen stark ausgepr&auml;gt.</p>
<p>Darauf m&uuml;ssten sich Blogger einstellen, wenn sie ihre Leserschaft nicht nur nach Hunderten z&auml;hlen wollen und die Blogosph&auml;re insgesamt nicht zu einem geschlossenen Zirkel verkommen will.</p>
<p>Und es n&uuml;tzt wohl nichts, immer nach oben zu schielen, zu den politischen (und wirtschaftlichen) Eliten. Auch der Vergleich mit den USA hilft da nicht weiter. Das Web 2.0 setzt sich in Deutschland derzeit nur von unten, &uuml;ber die Demografie, durch. </p>
<p>Der gro&szlig;e Rutsch kommt in 5, 10 oder auch erst 15 Jahren, wenn traditionelle Gesch&auml;ftsmodelle aufgrund der demografischen Nachfrage-Verschiebung nicht mehr funktionieren. Das betrifft den klassischen Einzelhandel, aber auch die Printmedien und das Fernsehen.</p>
<p>Und solange sollten die Blogger hierzulande m&ouml;glichst noch durchhalten&#8230;;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Duckhome</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24209</link>
		<dc:creator>Duckhome</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 06:19:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Die ewige Relevanzfrage bei Blogs...&lt;/strong&gt;

   
Wir haben zu Zeit mal wieder eine gro&#223;angelegte Diskussion zum Thema Relevanz und Inhalte von Blogs die im wesentlichen ausnahmsweise mal ohne das &#252;bliche pers&#246;nliche Hickhack gef&#252;hrt wird. Don Alphonso inspirierte Sajonara auf den dann der on...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die ewige Relevanzfrage bei Blogs&#8230;</strong></p>
<p>Wir haben zu Zeit mal wieder eine gro&szlig;angelegte Diskussion zum Thema Relevanz und Inhalte von Blogs die im wesentlichen ausnahmsweise mal ohne das &uuml;bliche pers&ouml;nliche Hickhack gef&uuml;hrt wird. Don Alphonso inspirierte Sajonara auf den dann der on&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: mein-parteibuch.com &#187; Vom Einfluss politischer Blogs in Deutschland &#8230;</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24165</link>
		<dc:creator>mein-parteibuch.com &#187; Vom Einfluss politischer Blogs in Deutschland &#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 21:10:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] oder wie Wolfgang Sch&#228;uble Total&#252;berwachung im Internet einf&#252;hren wollen, diskutiert eine Reihe von Bloggern und bloggenden Journalisten ernsthaft dar&#252;ber, ob politische Blogs in [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] oder wie Wolfgang Sch&#228;uble Total&#252;berwachung im Internet einf&#252;hren wollen, diskutiert eine Reihe von Bloggern und bloggenden Journalisten ernsthaft dar&#252;ber, ob politische Blogs in [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Ist Form sinnstiftend?! - Sajonara.de - Internetmagazin</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24145</link>
		<dc:creator>Ist Form sinnstiftend?! - Sajonara.de - Internetmagazin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 19:12:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] des franz&#246;sischen Soziologen Pierre Bourdieu und der vor kurzem von mir verfasste Artikel &#8220;Kann man bloggen, wenn man muss?&#8220;, zumindest dem Inhalt nach. Nicht das Bourdieu etwas in dem Kontext Passendes formuliert [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] des franz&ouml;sischen Soziologen Pierre Bourdieu und der vor kurzem von mir verfasste Artikel &#8220;Kann man bloggen, wenn man muss?&#8220;, zumindest dem Inhalt nach. Nicht das Bourdieu etwas in dem Kontext Passendes formuliert [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Simon Columbus</title>
		<link>http://www.sajonara.de/2007/08/25/kann-man-bloggen-wenn-man-muss/#comment-24040</link>
		<dc:creator>Simon Columbus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 20:21:58 +0000</pubDate>
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		<description>Wir sind alle Idealisten - im Idealfall. Aber das gr&#246;&#223;te Hobby des Bloggers - wie eines jeden Menschen - ist der Opportunismus. Der Homo bloggiens eilt dem Erfolg hinterher wie jeder andere auch, ob es Bestenlisten, Blog&quot;projekte&quot; oder hemmungsloses Linkspamming ist - es z&#228;hlt was bleibt. Im Zweifelsfall nicht der gute Eindruck, sondern die Wertung bei Technorati und Google. 

Sch&#246;ne kranke Welt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind alle Idealisten &#8211; im Idealfall. Aber das gr&ouml;&szlig;te Hobby des Bloggers &#8211; wie eines jeden Menschen &#8211; ist der Opportunismus. Der Homo bloggiens eilt dem Erfolg hinterher wie jeder andere auch, ob es Bestenlisten, Blog&#8221;projekte&#8221; oder hemmungsloses Linkspamming ist &#8211; es z&auml;hlt was bleibt. Im Zweifelsfall nicht der gute Eindruck, sondern die Wertung bei Technorati und Google. </p>
<p>Sch&ouml;ne kranke Welt.</p>
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