29. August 2007

Kingdom Reborn: alte Ehe in neuem Gewand

Aufgehübscht, so kann man sagen, hat Electronic Arts ihren Urahnen der grafischen MMORPGs. Es verhält sich damit offenbar wie in einer gut laufenden Ehe, der zu Ehren man bisweilen die Hochzeitszeremonie ein zweites, vielleicht sogar ein drittes Mal durchführt. Verheiratet ist Ultima Online mit einer steten Gemeinde von Spielern, und nun kommt Kingdom Reborn aus dem Hause Electronic Arts.

14 Tage lässt sich das Facelifting kostenlos testen, danach müssen interessierte Spieler die monatliche Abogebühr in Höhe von 12,99 Dollar entrichten. Die Fotostrecke mit Screenshots beim Onlinemagazin Golem zeigt sehr schön, wie sich die Welt von UO von ehedem im Vergleich zu heute verändert hat. Nebst grafischen Veränderungen soll – das wird Einsteiger freuen – das Tutorial komplett überarbeitet worden sein, und so den Einstieg erleichtern. Warum das Ganze? Zum zehnjährigen Bestehen von Ultima Online wollte EA offensichtlich etwas ganz Besonderes präsentieren.

Entgegen der Aussagen auf Golem, dass die Hardwareanforderungen größer geworden sind, liest man bei Gamesfire von weitgehend identischen Ressourcen, die benötigt würden. Abonnenten von UO können den neuen Client kostenlos herunterladen, für alle anderen wird eine Probierversion (Trial) zum Download angeboten. Doch Obacht, 2,3 GByte ist die Datei groß. Trotz DSL-Verbindung benötigt man dementsprechend Geduld. Wer jetzt hofft, Sajonara in den Weiten von UO anzutreffen, dem muss ich eine Absage erteilen. Zwar faszinieren mich Spiele wie diese – besonders Blizzards Diablo-Reihe hat es mir angetan -, doch bleiben mir nicht genügend Ressourcen, als dass ich mich regelmäßig an Onlinespielen beteiligen könnte.

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