15. November 2007

Apple kriegt Flecken

Screenshot von OSX 10.5 Leopard Da ich nun selbst Besitzer eines Mac Books bin, interessiert es mich natürlich, dass Apple ein Update seines Betriebssystems heraus gebracht hat. Laut damaliger Information eines Callcenter-Mitarbeiters wird es, wie eigentlich vorher auch, die Möglichkeit geben, in einem gewissen Zeitkorridor für einen Apfel und ein Ei (8€ um genau zu sein) auf die Nachfolgeversion umzusteigen.

Über “Leopard” gelesen habe ich schon in ein, zwei Zeitschriften. Für mich besonders interessant sind wohl die ins System integrierten, so genannten “Spaces”. Es handelt sich dabei um virtuelle Desktops, mit denen man Ordnung zaubern kann. Es ist durchaus sinnvoll, vor allem, wenn man nicht über mehrere, zudem große, Bildschirme verfügt, diverse Anwendungen auf verschiedene Desktops zu verteilen. Über Sinn und Unsinn dieser Funktion lässt sich natürlich vorzüglich streiten. Da ich meinem Apfel ein bisschen mehr Arbeitsspeicher gegönnt habe, könnte ich nun auch auf Leopard wechseln, und in Zukunft wohl mit den “Spaces” zurande kommen.

Doch die Überschrift gibt es her, nicht nur den Wechsel von Streifen (Tiger) auf Flecken (Leopard) zu thematisieren. Denn just der Umstieg auf das neue Betriebssystem bereitet Nutzern und dem Hersteller gleichermaßen Kopfzerbrechen. Es gibt Probleme bei der Installation von OS-X 10.5 (vgl. Artikel in ZDNet). Das Upgrade kann zu Bluescreens führen, falls – ja, falls man unter OS-X noch über den Application Enhancer (APE) in einer Version verfügt, die vor der Einführung der Intel-Prozessoren in die Mac-Welt im System werkelten. Trotz einiger Unstimmigkeiten konnte Apple am ersten Wochenende nach Verkaufsstart den Verkauf von 2 Millionen Lizenzen vermelden (vgl. ebenfalls ZDNet).

Zu Apples Firmenpolitik passt es außerdem, dass alle Nase lang der Hardware gewisser Feinschliff verpasst wird, den Nutzern bei kleineren Veränderungen jedoch eher nicht mitgeteilt wird. Seit diesem Monat gibt es geringfügig verbesserte MacBooks, die u. a. bis zu 4 Gigabyte Arbeitsspeicher verarbeiten können, anstatt nur 2 Gigabyte wie die Vorgänger (zu denen meines auch zählt) (vgl. Golem).

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