22. November 2007

Blogbar: unterschiedliche Sichtweise

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Trigami ist dem Don ein Dorn im Auge. Google hat alles richtig gemacht, indem es den Pagerank von Linkvermittlern herabgesenkt hat. Google zu lobhudeln und im gleichen Atemzug Trigami abzuwatschen ist opportunistisch, zumindest in meinen Augen. Wenn wir uns die Meinung der Kunstfigur über die Zeit ein Mal vergegenwärtigen, könnten wir feststellen, (falls wir nicht mit Scheuklappen durchs Leben laufen,) dass die politischen und gesellschaftlichen Ansichten des Don Alphonso kaum damit übereinstimmen können, dass Google den Wahlkampf der US-amerikanischen Partei der Republikaner unterstützte.

Der Alphons tut uns jederzeit gerne den Gefallen mit Gemeinplätzen und Schubladendenken zu hantieren. In seinen Augen gibt es nicht den oder die einzelne Autorin von Trigamibeiträgen, sondern lediglich den Typus des Trigamiautors. Alle, die wir für das Schweizer Unternehmen Rezensionen anfertigen, sind also aus demselben Holz geschnitzt. Die Kritik an einigen Auftraggebern von Trigami ist nicht von der Hand zu weisen, doch Alphons Meinung über Trigami-Autoren im Speziellen wie im Allgemeinen ist nicht wirklich ausgegoren.

Meine Wenigkeit hat bislang erst eine Handvoll Artikel für Trigami verfasst. Generell lehne ich Aufträge ab, bei denen ich der Meinung bin, nicht dafür geeignet zu sein, oder mir keine Meinung bilden zu können, oder aber wenn ich merke, dass die Auftragsbeschreibung von mir verlangt, lediglich die Werbetrommel zu rühren. Das schreibe ich dann auch geflissentlich in die Begründung meiner Ablehnung hinein. Jeder kann sich davon überzeugen, dass alle meine Trigami-Beiträge durchaus kritisch verfasst sind, und die Auftraggeber haben sich zu keiner Zeit beschwert.

Natürlich gibt es auch andere Beispiele. Ich selbst habe mir auch schon die Mühe gemacht, die mangelnde Objektivität mancher Mitblogger anzuprangern, als ich ihre Trigami-Artikel vergleichend las. Sie bekamen ihr Fett weg. Nur so entsteht erst der Eindruck, dass wir uns kaufen lassen. Tun wir doch auch – oder nicht?! Wenn ein Trigami-Kunde mit einem meiner Artikel nicht zufrieden wäre, müsste er damit leben, dass ich meinen Artikel ins Datennirvana schicken. Ob denn wohl alle so konsequent verfahren würden? – Man weiß es nicht.

Es gibt jedoch auch Auftraggeber, die gerne das Kostum von schwarzen Schafen zur Schau tragen; so zum Beispiel beim Strandgucker vorgestellt. Solche sind es, die das ganze System in Misskredit ziehen und in Ungnade fallen lassen. Den Machern von Trigami kann man kaum Untätigkeit vorwerfen. Wenn immer ein Vorwurf im Raum stand hat man gehandelt. Es könnten ja bei manchen die Alarmglocken schrillen, wenn sie sich an meine Kritik an der Trias vom StudiVZ erinnern, die einstmals dann durch die Investoren von Holtzbrinck mehr oder weniger in die Wüste geschickt wurden. Die Urgesteine wussten mit den Anforderungen nicht umzugehen. Aber gerade deswegen wird meine Kritik nicht obsolet.

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Kategorie Media, Politics · Autor · 2 Kommentare


2 Kommentare

  1. Kommentar von StoiBär
    November 22, 2007 · 11:35 pm

    Es gibt leider viele Arten von sonderbaren Phobien. Von A wie Aulophobie, über H wie Hypnotopophobie bis Z wie Zemmiphobia. Bei ihm ist es eben die Trigamiphopie.

  2. Kommentar von Tjaden
    November 22, 2007 · 11:38 pm

    Stimmt. Ich schaue mir die Rezensionen, die Trigami von mir erwartet, stets gut an. Manchmal sind auch Betrugsunternehmen darunter, wie jenes Portal, das sich als so eine Art gelbe Seiten präsentieren wollte. Ob Trigami die wieder rausgeworfen hat, weiß ich nicht.

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