12. December 2007

Sich einer Sache annehmen

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Nachrichten sollten wahr sein. Drum können Vermutungen keine Nachrichten sein, und doch kann man mit Mutmaßungen eine Menge anrichten. Was wäre wenn es einen Internetdienstleister gäbe, der verspricht, sich einer Sache anzunehmen. Investigtiver Journalismus, der mit allen Beteiligten versucht in Kontakt zu treten und dem von allen Seiten eine andere Story aufgetischt wird, muss die Nadel im Heuhaufen suchen und sich selbst seinen Weg bahnen.

Stellen wir uns vor, dass es ein Diskrepanz zwischen Wahrheit und Wirklichkeit bei diesem Internetdienstleister gäbe. Halten wir ihnen nicht vor, sie würden etwas Unmoralisches tun, sondern fragen uns lediglich, warum nicht einfach die Karten auf den Tisch gelegt werden. Die Regeln, die alle unterschreiben, wenn sie sich dem Internetdienstleister anschließen stehen in Diskrepanz zur Wirklichkeit. Was schwer wiegt: Man könnte die Spielregeln einfach verändern, und aus den undankbaren Personen – akzeptierte Kunden machen. Stattdessen lebt man mit einer Lüge?!

Arbeitsaufwand würde es bedeuten, eine Veränderung anzustreben. Konkurrenten im selben Sektor von vermittelten Internetdienstleistungen haben andere Spielregeln. Das versetzt sie in die Lage, eine bislang weiße Weste zu tragen. Warum gibt es Personen X, Y und Z, die allesamt nicht an dem Spiel teilnehmen dürften – und es trotzdem tun? Nun, offen angesprochen – die Einstellung mancher Personen kotzt mich an. “Du meinst der Internetdienstleister lebt mit der Lüge? Das ist ja nicht mehr mein Problem.” – Solchen Personen geht es in erster Linie ums Geld. Angesprochen auf ein Rechtsempfinden heißt es: “Ne ich habe sowas wie ein Empfinden danach, weiter bei dem Internetdienstleister zu bleiben.”

Beteiligte indes, sie wollen ungenannt bleiben. In virtuellen Gesprächen via Instant Messenger wurde mir sowohl von X als auch von Y ans Herz gelegt, doch ihren Namen nicht zu nennen. Der Fairness halber, muss ich das nicht tun – frage mich jedoch, warum man es im Web 2.0 auch mit Angsthasen zu tun hat, die nicht zu ihrem Wort stehen können. Wenn es doch stimmt, was die Lümmel von der ersten Reihe zu sagen haben, brauchen sie sich nicht das Hirn zermartern, sie könnten mit den Folgen, die daraus resultieren, nicht umgehen. Ich möchte in dieser Sache aufklären und eigentlich ist es so einfach wie nur was: der Internetdienstleister ändert einfach die Spielregeln und prompt müssten Jugendliche, denen es nur ums Geld geht, nicht wissentlich falsch handeln.

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Kategorie Media · Autor · 3 Kommentare


3 Kommentare

  1. Kommentar von Andreas F.
    December 12, 2007 · 8:39 pm

    Apropos “Karten auf den Tisch” … werde doch bitte mal etwas konkreter worum es überhaupt geht … Dein Text ist ja reichlich nebulös.

  2. Kommentar von Alexander Trust
    December 12, 2007 · 9:07 pm

    Dann habe ich meine Aufgabe ja gut gemacht – Spaß beiseite: Es geht um einen Internetdienstleister, der sowohl Kunden als auch Blogger unter Vertrag nimmt, und zuletzt wieder in der Kritik stand, weil er Minderjährige ein Erotikangebot unterbreitet hat. Nach der Kommunikation sowohl mit der Firma, als auch mit einigen Minderjährigen, habe ich zwar keine klaren Antworten erhalten, aber zumindest einige leere Versprechungen und einige Indizien gesammelt, die mir zeigen, dass eine Kunstfigur eben manchmal durchaus Recht haben kann.

  3. Kommentar von Andreas F.
    December 13, 2007 · 12:06 pm

    Ah ja, dann vermute ich mal einen speziellen Anbieter aus der Schweiz, bei dem ich immer wegen der Namensähnlichkeit an eine Doppelehe denken muss :-)

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