OS X: Open Source-Bibliotheken als Angriffsfläche
Einem Bericht von Macworld UK (engl.) zufolge besteht eine sehr offensichtliche Angriffsfläche in Apples Betriebssystem: die integrierten Open Source-Bibliotheken. Nach dem üblichen Gefasel darüber, dass mehr Verkäufe und eine höhere Verteilungsdichte einhergeht mit mehr Begehrlichkeiten auf Seiten von Hackern und Programmierern von so genannter Malware, wird der Autor des Artikels recht konkret.
Angaben zufolge behandelt Apple den Bereich seines Betriebssystems äußerst stiefmütterlich, der gerade mit Open Source-Bibliotheken verbunden ist. So heißt es, dass in der Regel mehrere Monate vergehen können, bis Apple Sicherheitslücken in dem Bereich schließt. Zwar kann die Open Source Community, wie beispielsweise im Fall von Samba, recht schnell für einen Patch sorgen – Apple selbst jedoch lässt immer einige Zeit vergehen, bis man sich der Schwachstellen annimmt. So zumindest schreibt man bei Macworld UK, um die potenzielle Gefahr fühlbar zu machen. Mal sehen, ob Apple sich zu Wort meldet. Die Chance jedenfalls haben sie erhalten, weil ich via Mail um ein Statement erbeten habe. Vielleicht ist mein Blog aber unwürdig, weil ich mehr oder weniger nur Bürgerjournalist bin. Wir werden sehen.
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Kategorie Media · Autor Alexander Trust · Keine Kommentare
