Paypal nicht für Kleinstverkäufe verwenden
{4}Wahrscheinlich wissen einige Privatverkäufer, die Paypal benutzen eh, dass sich das elektronische Bezahlsystem für uns nicht zwingend rentiert. Für Käufer ist es ein prima Service, ihre Zahlung schnell abzuwickeln und noch flotter an die gekaufte oder ersteigerte Ware zu gelangen.
Im Eifer des Gefechts vergessen manche Privatverkäufer aber vielleicht sogar, dass Preis und Leistung nicht in jedem Fall optimal sind. Für Auktionen und Verkäufe bei Ebay, aber auch anderswo würde ich eine Paypal-Zahlung nicht unter 10 Euro akzeptieren. Das Problem ist eine basale Gebührenordnung. Eine Mindestgebühr wird fällig, und selbst, wenn man ein Buch für 1 Euro versteigert, hält Paypal 40 Cent davon ein. Wenn man dann noch dazu rechnet, dass Ebay selbst auch Gebühren einbehält, bleibt kaum noch was vom Betrag für den eigenen Geldbeutel über.
Wer also in Zukunft bereits vor der Auktion prognostizieren kann, dass der Artikel nicht mehr als 10 Euro bringen wird, sollte auf den Paypal-Service verzichten.
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Tags Ebay, Gebühren, Paypal
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 4 Kommentare


April 23, 2008 · 9:02 pm
Klingt nach “Aus Schaden wird man klug.”?
Für welche Verkäufer lohnt sich PP denn überhaupt bei eBay? Für sonstige Zahlungen mag es sich ja noch anbieten, gerade als Alternative zur Credit- oder Debitcard, aber bei eBay erlangt man durch diese Zahlung doch keine Vorteile. _Sicher_ ist das Geld dadurch auch nicht…
April 23, 2008 · 9:32 pm
Hehe, ertappt. Mir ist anfangs der Service vor dem Eigennutz gegangen. Und ich selbst zahle auch unheimlich gerne mit Paypal. Wobei ich auch die Sofortüberweisung mittlerweile ganz gut finde, wenn die eigene Hausbank das mitmacht. Man kann mittels einer Tan fürs Onlinebanking dann den Betrag begleichen.
Und, na ja, Paypal bietet Ebayern eine Sicherung ihrer Zahlungen bis zu 1000 Euro. Selbst wenn der Kunde die Ware nicht erhält, bleibt er also nicht darauf sitzen. Und die 1000 Euro sind nur eine Grenze für Privatverkäufer. Geschäftstarife gibt’s dann noch ganz andere. Paypal ist gemütlich. Es geht mit ein paar Mausklicks. Das ist für viele Leute auch ein treibendes Argument, es zu benutzen. Und… ja, es ist für einige eine kleine Alternativ zur Kreditkarte geworden, beim Kauf im Ausland.
Als Verkäufer hat man, gleichwie man natürlich dafür bezahlen muss, auch die Möglichkeit die Paypal-Api in sein Shopsystem zu integrieren. Und Paypal macht’s dann auch möglich für Hinz und Kunz, selbst wenn sie nicht über Paypal verfügen, via EC und Überweisung aufs Paypal-Konto zu bezahlen. Die Zahlung wird dann sofort ausgeführt, der Verkäufer erhält sein Geld unmittelbar, verschickt die Ware zeitnah und der Kunde freut sich darüber. Paypal zeigt im Prinzip, wie unsere Banken auch arbeiten könnten, wenn sie wollten.
Es ist natürlich nicht Jedermanns Sache, und natürlich ist auch Sicherheit ein Aspekt. Allerdings hat man den bei wirklich allen Bezahlvorgängen im Internet.
April 23, 2008 · 9:33 pm
Die Sofortüberweisung ist übrigens ein alternatives Bezahlsystem, das nichts mit Paypal zu tun hat. Mir ist grad aufgefallen, dass man es so lesen könnte.
April 24, 2008 · 12:45 pm
PayPal hat auch noch ein paar ganz andere Tücken. Zum Empfang von Zahlungen nutze ich dieses System gar nicht mehr.