StudiVZ goes Open Social – und mich trifft der Schlag
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Wer hätte das gedacht? Und doch: StudiVZ schließt sich der Initiative an, der bereits Google, MySpace und andere Granden des Web 2.0 angehören. Open Social hat u. a. zum Ziel, den sozialen Graphen portabel zu machen. Open Social wird es aber auch erlauben, Anwendungen für StudiVZ zu programmieren. Umsetzungen sind natürlich noch lange nicht in Sicht, aber allein die Bereitschaft ist schon ein Meilenstein in der Holtzbrinckschen Web 2.0-Ära.
So hieß es doch aus bekannten Kritiker-Kreisen, die schon den Neuen Markt nicht mochten, das es nur eine Frage der Zeit sei, bis diese Blase platzen würde. Mit Sozialen Netzwerken sei kein Geld zu verdienen, sondern nur welches zu verbrennen möglich. Vor allem wurde Holtzbrinck vorgeworfen, dies Web 2.0-Unternehmen nach Vorgaben zu führen, die eher einem Verlagswerk oblägen. Will heißen, Holtzbrinck hat gedacht, StudiVZ wäre einer ihrer vielen Titel im Printbereich und man könnte mit Werbenden, Kunden und Investoren ähnlich verfahren wie man es dort tut.
Dass Holtzbrinck nun endlich eine Öffnung ist betracht zieht ist löblich. Die weitere Entwicklung wird zu beobachten sein. Von meiner Seite aus habe ich auch eine Interviewanfrage an StudiVZ geschickt und bin gespannt, ob man einem der Kritiker gestattet Fragen zu stellen.
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Tags Holtzbrinck, Open Social, StudiVZ, Web-2.0
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 1 Kommentar

June 2, 2008 · 2:30 pm
[...] einiger Zeit, als StudiVZ bekannt gab, man würde sich der Initiative “Open Social” anhängen, hatte ich dem Web 2.0-Produkt von Holtzbrinck eine Interviewanfrage geschickt, [...]