20. June 2008

Das Technikverständnis einer Kunstfigur

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Don Alphonso könnte hin und wieder ein bisschen mehr Weitsicht an den Tag legen. In diesem Beitrag bspw. erwähnt er zum 127ten Mal, dass eine Person X ein Trackback an ihn geschickt hat. Rainer Meyer, die Person hinter Don Alphonso gibt sich immer recht weise und mimt die Unfehlbarkeit in Personalunion, wo immer es ihm beliebt. Rainer Meyer hat dann und wann mit den Dingen, die er behauptet, Recht. Er hat manchmal sogar verdammt Recht. Auch in diesem Fall wird Rainer Meyer wahrscheinlich Recht haben, mit dem, was er geschrieben hat, bis auf…

 

Ja, bis auf, dass sein technischer Sachverstand eben manchmal auch unausgereift zu sein scheint. Schon vor über einem Jahr hat die gute Kunstfigur immer wieder Trackbacks und Pingbacks verwechselt, nebst einer Diskussion um SPAM-Filter als Zensurinstrument. Viele Editionen von Blogsoftware erstellen automatisch so etwas, was sich Pingback schimpft. Sobald man einen Link setzt, wird dies angezeigt. Anzeichen dafür, sind u. a. ein Verweis auf den Artikel in dem entsprechenden Blogbeitrag. Trackbacks hingegen werden von Hand hinzugefügt. Oft hat Don Alphonso angeregt, die Welt möge doch bitte aufhören, ihn mit Trackbacks zu belästigen, und dabei einzig nicht verstanden, dass diese Benachrichtigungsfunktion zu den Blogsystemen gehört, wie Nudeln in die Suppe. Natürlich gibt es auch Suppen ohne Nudeln, aber das ist beinahe so wie das BILD Blog – nämlich ohne Kommentare.

 

Wenn dem Alphons die automatisierten Benachrichtigungen stören, hätte er sich nicht für WordPress entscheiden sollen, wenngleich auch viele andere Systeme es genauso machen. Wann immer ich bei ihm vorbei lese, und über seine eifrige Verwechslung von Pingbacks und Trackbacks stolpere – ich frage mich dann immer, wann jemand in der Lage sein wird, nah genug an ihn heran zu kommen, um ihm den Unterschied zu erklären. Er stellt lieber willkürlich alle Blogger unter Generalverdacht, sie hätten es auf seine Bekanntheit abgesehen und wollten sich bei ihm und seinem Blog einschleimen. Wo er auf der einen Seite immer versucht eine Lanze zu brechen, gegen Pauschalurteile, tut er an dieser Stelle genauso wie diejenigen, die er an den Pranger stellen mag. Nur zur Erklärung. Der Link im Text wird einen Pingback in der Blogbar erzeugen. Gleichwie wird dieser im Spamfilter von Don verschwinden und wart nie gesehen. So kann man sich in der schönen Informationswelt von heute auch selbst abnabeln.

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Kategorie Media · Autor · 14 Kommentare


14 Kommentare

  1. Kommentar von prinzzess
    June 20, 2008 · 5:56 pm

    bei wp kann man das im admin-bereich aber abstellen, das automatische gepinge. ich würde ihm das aber NIE mitteilen, denn er mag mich nicht.

  2. Kommentar von Alexander Trust
    June 20, 2008 · 6:22 pm

    Ja, er hat dich mal mit einem leichten Mädchen im virtuellen Blogbusiness verglichen, wenn ich mich recht erinnere. Aber ich hab ja auch mein Fett weg bekommen, weil ich nicht immer seiner Meinung gewesen bin und das deutlich zur Sprache gebracht habe. Da hat jemand ganz bestimmt Angst um sein Machtmonopol gehabt. Solange genügend Schäflein an manch hochtrabende Inszenierung von ihm glauben, ist alles in Ordnung, dann wird die Alphonsche Wahrheit tradiert. Aber wehe dem, der versucht einen Keil zwischen der medialen Öffentlichkeit und der Kunstfigur zu treiben. Abgemahnt hat er mich trotzdem nicht, aber dafür hat er der Readers Edition an den Karren gepinkelt. Ich hab erst im Nachhinein gemerkt, wie ich ihn damals quasi für meine Zwecke eingesetzt hatte.

  3. Kommentar von Sven Meusner
    June 20, 2008 · 6:33 pm

    Da der (ehemalige?) Mitbetreiber der Blogbar ein ausgewiesener Webtechnik-Experte ist, dürfte es im Bedarfsfall nicht an Expertise im direkten Umfeld mangeln.

    Man darf also Absicht unterstellen. Herr Meyer dürfte erkannt haben, dass die Kombination aus Google-Rufmord in Form wahrheitswidriger Spam-Unterstellungen und selektiver Moderation ein wirkungsvolles Mittel ist, um an einem Diskurs interessierte Kritiker fernzuhalten.

    Warum sollte man sich das auch antun? So wichtig ist die Blogbar nun wirklich nicht.

  4. Kommentar von Alexander Trust
    June 20, 2008 · 7:17 pm

    Das mag sein. Aber in dem Umfeld wird viel heiße Luft produziert – manchmal nicht ganz umsonst. Es hätte mich damals gefreut, wenn Herr Meyer nicht so wenig selbstkritisch gewesen wäre, und aktive Multiplikatoren, die ihn auch mal in Frage stellen nicht direkt abgewürgt hätte.

  5. Kommentar von prinzzess
    June 20, 2008 · 7:24 pm

    ich kann über solche real-life-versager nur lachen! :D

  6. Kommentar von Jochen Hoff
    June 20, 2008 · 7:37 pm

    Ach was ist es schön unbedeutend zu sein. Ich freue mich immer noch über viele Kommentare und Trackbacks wie ein Schneekönig.

    Bei mir werden Ping- und Trackbacks automatisch versandt weil ich das so eingestellt habe, deshalb verlinke ich den Don auch nur selten damit er sich nicht ärgert. Ich denke immer erst dann daran dass er keine Trackbacks mag wenn ich schon auf senden gedrückt habe.

    Aber haben wir nicht alle solche Macken. Ich nehme zum Beispiel keine Telefongespräche mit unterdrückter Rufnummer an.

  7. Kommentar von Karsten Wenzlaff
    June 20, 2008 · 7:39 pm

    In seinem neuesten Artikel erwähnt er Dich direkt.

  8. Kommentar von Alexander Trust
    June 20, 2008 · 8:07 pm

    @prinzess: Er ist kein Versager im richtigen Leben. Er hat einen ordentlichen Beruf, ein nettes Einkommen, kommt viel rum in der Welt.

    @Karsten: Meinst du mich? Oder Prinzess? Also ich bin “namentlich” schon einige Male in seinen Artikeln vorgekommen, beim allerersten Mal recht positiv, danach allerdings nurmehr in Verbindung mit Lügnern, Abschaum, usf. ;)

  9. Kommentar von Alexander Trust
    June 20, 2008 · 8:12 pm

    Ah, verstehe. Hab’s gelesen. Er macht quasi Publicity. ;) Ich frag mich lediglich, was er gegen die Bezeichnung Chefredakteur hat. Als Herausgeber von Blogs muss ich ja die Verantwortung übernehmen.

    Ich glaube, was ihn gestört hat, war mein Beitrag letztens, ob wissenschaftliche Literatur sich auf Anmerkungen einer Kunstfigur stützen dürfen. Wir hatten in einem Seminar an der Hochschule das Thema “die Sprache in deutschen Weblogs” für einen Vortrag vorbereitet. In dem Aufsatz wurde das “Blogs!”-Buch in der Literaturliste vermerkt.

  10. Kommentar von Jochen Hoff
    June 20, 2008 · 8:22 pm

    Alexander mach es wie ich, ich bin bei mir der Pförtner. Hab die Arbeit aber nichts zu sagen.

  11. Kommentar von Alexander Trust
    June 20, 2008 · 8:26 pm

    Nun, ich geb mein bestes, an vielen Fronten. Bin aber in der Regel auf meine eigenen Ressourcen angewiesen, weil sich helfende Hände mitunter rar machen. Drum freu ich mich auch über die Aufmerksamkeit, die meinen und unseren Projekten zuteil wird.

    @Karsten: Vielen Dank für den Zuspruch beim Don.

  12. Kommentar von prinzzess
    June 20, 2008 · 8:38 pm

    @ alexander: wenn das das wichtigste im leben ist…
    so hat halt jeder seine meinung.

  13. Kommentar von Alexander Trust
    June 20, 2008 · 8:57 pm

    Nun, du darfst gern sagen, was es für dich ausmacht. Ich möchte nicht dumm sterben. *G*

  14. Kommentar von prinzzess
    June 20, 2008 · 9:05 pm

    wenn ich DAS verhindern kann: gerne! *lol*
    also: meiner meinung nach sind sozialkompetenz und emotionale intelligenz wichtiger!
    ein zufriedenes leben führen.
    und das geht nicht, wenn ich mich ständig über andere aufreg.

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