vPro: Hackern Tür und Tor öffnen
{1}Intel stellt, wie es bei Golem heißt, “den letzten Vertreter der 4er-Serie seiner PC-Plattformen vor”. Gemeint ist der Q45 Chipsatz, der vor allem im Office-Bereich Anwendung finden soll und mit dem vPro-Konzept offenbar noch mehr Möglichkeiten zur Fernwartung bietet. Das computereigene BIOS kann, auch ohne Zugang zum Netzwerk – nämlich mittels Internet von überall auf der Welt manipuliert werden.
Ich sage manipuliert, weil natürlich diese Option, die noch mehr Möglichkeiten zur Auslagerung von menschlichen Ressourcen bietet, ein Einfallstor für Hacker werden wird. Damit macht man Rechner wieder ein Stück verwundbarer, als sie es bislang waren. Firmennetzwerke sollten sich überlegen, ob sie dieses Feature in Zukunft planen einzusetzen.
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Tags BIOS, Fernwartung, Intel, Q45, vPro
Kategorie Media · Autor Alexander Trust · 1 Kommentar


September 23, 2008 · 3:51 pm
Meines Wissens ist TPM noch nicht gehackt, “Einfallstor” daher ein wenig übertrieben.
Einige VPro-Funktionen kann ich momentan nur über unsichere Kanäle realisieren, da ist das neue VPro sicherheitstechnisch ein großer Fortschritt.