14. October 2008

Nachrichtenagentur nicht gleich Nachrichtenagentur

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Wenn man im Web nach Informationen, vor allem schneller Natur auf der Suche ist, fällt der Blick natürlich auch auf Nachrichtenagenturen. Reuters (www.reuters.de) ist, was den Umgang mit neuen Medien betrifft, äußerst vorbildlich. Zur kostenlosen Nutzung stehen Besuchern unheimlich viele RSS-Feeds zur Verfügung, sogar solche mit Bildbeiträgen.

DPA (www.dpa.de) oder ddp (www.ddp.de) geben sich da weitaus verschlossener. Selbst so genannte Basisdienste werden von den beiden deutschen Agenturen nur gegen Bares angeboten. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege. Zumindest habe ich auf dem Internetangebot von DPA und ddp keine Hinweise auf frei zugängliche Information finden können. Und wie schaut es mit Agence France Press (AFP) oder Associated Press (AP)?

Gemeinsam ist allen genannten Nachrichtenagenturen jedenfalls, dass sie jeweils Büros in Deutschland unterhalten. – Die AFP (www.afp.com) bietet zumindest die Topthemen als Newsfeeds für verschiedene Sprachräume an. Associated Press (www.ap-online.de) allerdings bietet keine RSS-Feeds. Das ist insofern bedauerlich, als man die Nachrichten von allen gemeinsam kostenlos über Google News oder andere Aggregatoren erreichen kann. Beachten muss man in vielen Fällen dennoch, dass die Nutzung der abgedruckten Nachrichten nur dann gestattet wird, wenn man keine wirtschaftlichen Interessen verfolgt. Andernfalls müsste man sich mit den Agenturen über einen Preis einig werden.

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Kategorie Media · Autor · 1 Kommentar


Ein Kommentar

  1. Kommentar von Frederic Schneider
    October 17, 2008 · 5:48 pm

    Mitnichten, ddp veröffentlicht ein paar Meldungen:
    http://www.ddp.de/produkte_dienste/basisdienst/

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