3. December 2008

Blogs für die Wissenschaft nutzen

Früher waren es private Webseiten, heute sind es zum Teil Blogs. Meiner Meinung nach ist es gut, dass es Blogs gibt. Ich weiß auch, dass es Blogs im akademischen Sektor gibt, allerdings noch viel zu wenige. Zudem müsste es Netzwerke und Aggregatoren geben, die speziell wissenschaftliche Pamphlete aus Blogs aufbereiten. Dieser Aggregator würde sich zum Tummelplatz für Akademiker mausern in dem Augenblick, da man ihn an die große Glocke hängen würde.

Professionally our methods of transmitting and reviewing the results of research are generations old and by now are totally inandequate for their purpose.

Worte von Vannevar Bush, mit denen er absolut Recht hat. Worte außerdem, die mich eben daran erinnert haben, dass Blogs ein Publikationsmedium für Wissenschaftler werden können, wenn nicht gar müssen. Die Zeit, in der Monographien irgendeine Bedeutung entwickeln konnten, ist lange vorbei. Noch dazu, weil die Zeit zwischen dem Finden der Ergebnisse und der Veröffentlichung Jahre dauern kann. Eindeutig zu viel, um Stellschrauben in einem mit Informationen überfluteten Raum anzuziehen.

Akademische Zeitschriften, die im Viertel- oder Halbjahres-Rhythmus erscheinen, können ebenfalls nicht mehr mit dem aktuellen Tempo von Entwicklungen Schritt halten. Zudem ist der Spielraum für Interaktion gering. Ein Aggregator wie Rivva, für akademische Themen wäre fast schon eine Institution für die Wissenschaft. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass Blogs eine ziemlich interessante Lösung darstellen könnten für akademische Kollaboration. Vor allem in Verbindung mit Aggregatoren.

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Kategorie Media, Science · Autor · Keine Kommentare


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