12. December 2008

Second Hand MP3s

bopaboo-LogoEs gibt Geschäftsideen, die werden von Leuten mit Argusaugen beäugt. In den USA ist nun ein neues Start-Up auf den kriselnden Absatzmarkt getreten. bop a boo ist, wie es sich für Firmen aus der Zeit des 2.0 gehört, beta. Zudem haben die Gründe von bop a boo ein durchaus interessantes Geschäftsmodell mit viel Potenzial. Sie bieten einen Handelsplatz für gebrauchte MP3s an. Dabei wird sichergestellt, dass jeder Verkäufer ein spezielles MP3 nur einmal hochlädt. Davon wird eine Art digitaler Fingerabdruck erstellt. Nicht sicherstellen könne man, ob der Verkäufer die Datei trotzdem noch auf dem Rechner behielte.

Die Musikindustrie könnte Sturmlaufen, hätte aber wohl gar kein Recht dazu. Denn so wie man gebraucht Schallplatten, CDs, DVDs und andere Medien verkauft, so muss es nach Ansicht des Geschäftsführers Alex Meshkin das Recht geben, seine digitalen Musikdateien wieder zu veräußern. Mal abgesehen von der, in meinen Augen, wirtschaftlich potenten Idee, birgt das Start-Up ebenfalls Ressourcen, um die Konsumentenseite mit Blick auf die Musikindustrie zu stärken. Thumbs up!

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