31. January 2009

Silvester war gestern, Feuerwerk ist heute

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt, so heißt es. Mir ist im Haushalt schon einiges passiert, allerdings nie mit bösen (gesundheitlichen) Folgen. Auch heute bin ich ungeschoren davon gekommen. Als ich so ins Arbeitszimmer marschiere und den Lichtschalter umlege, wird mein Blick angezogen von einem roten Fixstern in der Mitte der Zimmerdecke. Es macht einen lauten Knall, wie von einer Faschingspistole mit Knall-Streifen und ich höre Glas zerspringen. Wenig später bin ich mit dem Staubsauber und Lappen zugange. Es hat die Glühbirne zerschossen, aber fast so wie an Silvester. Es gab einen roten Lichtblitz und ich musste zwei Mal in den Keller rennen um die Sicherung wieder anzuknipsen. Beim ersten Mal hatte ich nicht damit gerechnet, dass die zweite Glühbirne kurz darauf ebenfalls ihren Geist aufgeben wird. Zum Glück ist diese nicht zersprungen.

Der Ring um die Fassung ist nun gräulich meliert und riecht schweflig, ein wenig nach Schießpulver – eben wie an Fasching. Wir sitzen sonst manchmal auch zu zweit im Arbeitszimmer. Je eine Fassung an der Deckenlampe haben wir daher so justiert, dass sie den Arbeitsplatz von jedem von uns beleuchtet. Zum Glück war ich der einzige im Zimmer, denn das Gros Glas rieselte auf einen der beiden Arbeitsplätze hinunter. Hätte einer von uns darunter gesessen, wären vielleicht Kopf und Gesicht durch das umherfliegende Glas in Mitleidenschaft gezogen worden?!

Mit Sicherheit werden wir morgen, wenn’s wieder hell wird, noch jede Menge Glassplitter auflesen. Heute hab ich, mit Staubsauger und Lappen bewaffnet, nur das wegmachen können, was ich auch gesehen habe. Ein drittes Mal in den Keller zu gehen blieben mir übrigens ebenfalls nicht erspart. Musste ich doch die Leiter holen gehen, um die übriggebliebenen Stifte aus der Fassung der Lampe zu friemeln.

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