13. March 2009

Warum das nichts werden kann…

Gestern erreichte mich eine Pressemitteilung aus dem schönen Utrecht. Ich kenne jemanden… bzw. pardon ich kannte leider nur jemanden, der dort studiert. Der Kontakt ist eingeschlafen, einseitig, versteht sich. *G* Zur Sache, Schätzchen: Clubbyclub ist ein neues Angebot im Web 2.0 für Freundesgruppen. *schnarch* Offenbar haben die Wohnwagenfahrer das Web 2.0 verschlafen. Noch viel spannender ist allerdings, dass selbst die deutschsprachige Domain clubbyclub.de nur auf eine englischsprachige Seite weiterleitet.

Clubbyclub ist demnach ein noch moderneres Web 2.0-Angebot, weil es nur an Angelsachsen und solche aus Sachsen, die dem Englischen mächtig sind, gerichtet zu sein scheint. Der Webauftritt ermöglicht das Zusammenschließen von privaten Gruppen. Vereine könnten ihre eigene Gruppenseite bei Clubbyclub gründen und fortan Fotos tauschen, Nachrichten schreiben, etc. pp. – was man eben so kennt. Nur, um sich von den anderen abheben zu können, müsste man sich schon was Neues einfallen lassen, oder zumindest etwas Interessantes. Privatsphäre wird bei Clubbyclub übrigens groß geschrieben. *hust* Mitglied einer Gruppe wird man nur auf Einladung des Gründers und ansonsten haben auch sonst keine anderen Leute Zugriff auf die Profile *schwör*.

Der Name des Portals erinnert mich ein wenig an die Kindersprache aus Ferienlagern in den USA. Die Lebensgefährtin eines Freundes hat immer solche komischen Lieder gesungen, und die war schließlich bei den Pfadfindern, weil ihre Familie für einige Jahre in den Staaten gelebt hatte. Clubbyclub ist kein großes Kino Freunde der Sonne. Noch dazu sehen die Screenshots nicht wirklich vielversprechend aus.

Hinzufügen zu del.icio.us, Mr. Wong, LinkARENA, SEOigg
Tags ,
Kategorie Media · Autor · Keine Kommentare


Schreibe einen Kommentar


Top