Es sind Tausende Stellen geschaffen worden…
Noch mal Bundesbildungsministerin… Sie spricht davon, dass Tausende Stellen geschaffen worden sind und so viel Geld investiert wurde, wie nie zuvor in das Bildungssystem.
Beispiel: Kürzung
Was mich wundert ist, warum gibt es dann z. B. Sitzungen an unserer Hochschule, in denen die Kürzung von z. B. Bibliotheksöffnungszeiten diskutiert werden, weil angeblich das Geld nicht da ist? Man könnte jederzeit über Sinn und Unsinn diskutieren, aber die Argumentation über das Finanzielle ist gerade der Knackpunkt. Ein nicht-fiktives Fallbeispiel: Aus Studiengebühren wurde eine Stelle in einer Bibliothek der Geisteswissenschaften geschaffen. Diese wird jetzt wieder abgeschafft, weil das Geld offenbar nicht mehr ausreicht. Die Öffnungszeiten wurden, und auch dafür hatte man 2 neue Personen eingestellt, allerdings aus anderen Mitteln, zunächst vor kurzem verlängert. Das währte indes nicht mal ein paar Monate lang. Nun wird in dieser Biblothek demnächst die Öffnungszeit drastisch reduziert. Die Faktenlage ist wie folgt: Vor der Einführung der Studiengebühren hatte diese Biblothek immer schon bis 17 Uhr geöffnet. Dann mit Einführung der Studiengebühren gab es offenbar irgendwann ein wenig Geld aus dem Topf und man hat die Öffnungszeiten auf 19 Uhr heraufgesetzt. Jetzt allerdings sollen die Öffnungszeiten auf 16 Uhr reduziert werden. Die Stellen wurden nicht verlängert und was man offenbar an Personal eingestellt hatte, wird man wohl über kurz oder lang aus den Statistiken, mit denen Frau Schavan und andere billig hausieren gehen, wohl wieder herauskürzen müssen.
Beispiel: Fehlinvestition und grob fahrlässiges Handeln
Was mich dazu allerdings ärgert ist, dass es keine Form von Qualitätsprüfung gibt. Warum überprüft weder die Uni noch die Politik, was mit den Geldern geschieht und warum möchte keine möglichst nur das Beste haben? – Gelder werden ausgegeben, um Personen auszuhalten, die man eigentlich auf die Straße setzen sollte (oder ihnen zumindest ein adäquates Beschäftigungsfeld geben, in dem sie keinen Schaden anrichten können). Mir ist es ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar, wie man Leuten Geld zahlt, dafür, dass ihre Arbeit ständig korrigiert werden muss. Dazu muss man niemanden einstellen. Niemand in der Privatwirtschaft würde jemanden in Arbeit lassen, dessen Arbeit ständig überarbeitet werden müsste. – Ohne jetzt Namen zu nennen – weiß ich von Leuten, die schon einige Jahre in der oben schon erwähnten Bibliothek arbeiten und immer noch nicht in der Lage sind, eigenständig Bücher in den Datenbestand des Biblothekskataloges einzugeben. Bei der Kontrolle der Arbeit von besagter Person wird “immer wieder” festgestellt, dass sie Fehler macht. Von sich selbst sagt die Person außerdem, dass sie es nicht “kann”. Wenn man ihr anbietet, sie solle es doch mal selbst probieren, dann fordert sie jedoch ständig jemanden, der sie an die Hand nimmt und ihr zeigt, wie es geht. Wenn sie das Vertrauen nicht hat, könnte man ihr auch eine psychologische Beratung vorschlagen, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Es ist schade, dass da jeden Monat für so jemanden Geld an der falschen Stelle ausgegeben wird, noch dazu da man es wirklich braucht. Man könnte sich Inkompetenz ja als Luxus leisten, aber doch nicht, wenn an allen Ecken und Enden Geld fehlt. Dazu kommt, dass diese Person sich auch menschlich disqualifiziert, indem sie vor anderen Mitarbeitern Minderheiten diskriminiert, die keine sind – Sexualitäten, die nicht der heterosexuellen Orientierung entsprechen sind “keine” Krankheit, auch wenn diese Person das behauptet. Aus ihrem Umfeld wird dann auf sie eingewirkt, in der Form, dass sie doch solche Gedanken nicht öffentlich äußern sollte, weil man das nicht gutheißen könnte. Es wird also totgeschwiegen. Inkompetenz und Intolleranz werden unter den Teppich gekehrt und die Made im Speck wird aus Mitteln der Universität auch noch dafür bezahlt, dass sie schwulenfeindlich sein darf und ihren Kollegen, den Studierenden und der Hochschule mehr Arbeit macht als sie ihnen nützt. Das finde ich traurig und das macht mich wütend.
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Tags Bibliothek, Bildung, RWTH, Universität
Kategorie Media, Politics · Autor Alexander Trust · Keine Kommentare
