0 | 0 | 0
News: 13. Dezember 2011,

f!xmbr: Was interessiert mich mein Geschwätz?

Aktuell geistert ja wieder ein Thema durch die Blogosphäre. Es geht um Adblock Plus. C. S., der mich vor Jahren mal bat, doch seinen Namen nicht auszuschreiben im Internet, als es seinerzeit um StudiVZ und andere soziale Netzwerke ging, der tut es heute selbst, er veröffentlicht unter seinem vollen Namen. Muss mir das zu denken geben?

Doch das ist nicht der Stein des Anstoßes, über den ich lustigerweise stolpern musste. Auf f!xmbr wird nicht nur dann und wann polemisch gegen Werbung gewettert, sondern auch eine Hardliner-Position zum Thema Datenschutz eingenommen.

Gut ist, dass C. & O. auf ihrem eigenen Blog die Position vertreten, dass man Nutzer nicht bevormunden kann, indem man Ihnen über einen Facebook- oder Google-Plus-Button die Daten ungefragt aus der Tasche zieht. So zumindest die Rede dort. Zuletzt äußerte C. dies sogar gegenüber dem Datenschutzbeauftragten von Hamburg, in der Form, dass er annimmt, dass Google+ gegen ein Urteil des Bundesverfassungsgericht verstößt und zudem wohl auch gegen das Telemediengesetz (vgl. Artikel vom 8. August 2011 auf f!xmbr).

Weniger gut ist allerdings, dass das scheinbar auch nur wieder Polemik ist, denn richtig konsequent wäre f!xmbr eben nur, wenn man dann nicht zu Golem verlinkt hätte beim Thema Adblock Plus, denn Golem verwendet sowohl Facebook- als auch Google-Plus- und Twitter-Buttons, ohne dass der User Einfluss darauf hätte. Also schickt man die Datenschutzwilligen von f!xmbr direkt in ihr Verderben. Wenn ich diese Meinung vertreten würde, dann würde ich nicht freiwillig meine Leser dieser Gefahr aussetzen. Mit dem Setzen des Links auf Golem karikiert C. seine eigene Haltung enorm. Man könnte denken, da möchte jemand nicht ernst genommen werden.