Veröffentlicht am 10. Mai 2012 von Stefan Keller

Gute Nachrichten für Jailbreaker: Wer ein iPhone 4 oder ein iPad 1 sein Eigen nennt und sich an den Jailbreak gewöhnt hat, kann getrost auf die neue Version des Apple-Mobil-Betriebssystems iOS 5.1.1 aktualisieren. Bei OS-Updates besteht normalerweise die Gefahr, dass Apple den Jailbreak beim Update entfernt und die ursprünglich ausgenutzte Sicherheitslücke schließt. Einem Bericht von Redmond Pie zufolge, ist dies zumindest für iOS-Devices, die mit dem A4-Chip ausgestattet sind, nicht geschehen; wer mithilfe des Tools Redsn0w den Jailbreak angewandt hat, ist weiterhin in der Lage, nicht signierte Apps auszuführen. ((Vgl. Bericht vom 07.05.2012, engl.))
Dies wurde ebenfalls vom Jailbreak-Entwickler MuscleNerd bestätigt. Ein Wermutstropfen bleibt aber: Der Jailbreak ist derzeit nur “tethered” möglich – wenn aus irgendwelchen Gründen das iOS-Device neu gestartet werden muss, ist der Jailbreak inaktiv. Die Prozedur zum Applizieren des Jailbreaks muss dann erneut durchgeführt werden, wofür ein Computer und ein USB-Kabel notwendig ist. ((Vgl. Tweet von @MuscleNerd vom 07.05.2012, engl.))
Immerhin kommen so auch Jailbreaker in den Genuss des iOS-Updates, das einige Fehler behebt und zudem eine Reihe von Sicherheitslücken in der Render-Engine WebKit, sowie im Safari-Browser ausmerzt. Unterstützte Geräte sind alle mit einem A4-Chip, der 2010 vorgestellt wurde, also das iPad 1, iPhone 4 und iPod touch 4G (der nach wie vor aktuelle iPod). Nur bei Redsn0w muss man laut MuscleNerd aufpassen, hier gilt es, iOS 5.1 auszuwählen.
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