FDP-Politikerin Birgit Homburger: Bayern München-Hass ruft Kritiker aus eigener Partei auf den Plan

Veröffentlicht am  19. Mai 2012 von  

Birgit Homburger

FDP-Politikerin Birgit Homburger hat auf die Frage, wem sie im heutigen “Champions League”-Finale die Daumen drückt, verraten, dass sie kein Freund des FC Bayern München ist. Mit dem Satz “Das guck’ ich nicht. Ich hasse Bayern München”, hat sich die Politikerin auch bei ihren Partei-Kollegen ins Abseits geschossen, wie die Financial Times Deutschland berichtete. ((Vgl. FTD.))

Spruch eines “Vollpfostens”

Tobias Thalhammer, der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion in Bayern, bezeichnet die Politikerin Homburger nicht nur als “Vollpfosten”, sondern fordert auch ihren Rücktritt:

“So einen dummen Spruch kann nur ein Vollpfosten bringen. Frau Homburger fehlt offenbar jegliches Zeug zu einer deutschen Spitzenpolitikerin. Sie ist als stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende nicht länger tragbar und sollte sofort zurücktreten, anstatt uns das Finale dahoam zu vermiesen.”
Tobias Thalhammer

Homburger hat sich selbst disqualifiziert

Millionen bayrischer Fußball-Fans habe die Politikerin mit ihrem öffentlich bekanntgegebenen Hass gegen den FC Bayern München beleidigt, so ihre Parteikollegen. Heute Abend wird der FC Bayern München gegen den FC Chelsea um die Krone der Champions League kämpfen. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil ist sehr sauer über die Aussage seiner Parteikollegin:

“Ich bin stinksauer wegen dieses unsportlichen Verhaltens. Das kann nur jemand sagen, der von Sport und Fußball überhaupt nichts versteht. Wer so etwas sagt, disqualifiziert sich selbst.”
Martin Zeil

Studierte Verwaltungswissenschaftlerin und bis 2011 Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion

Birgit Homburger ist studierte Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin und seit Mai 2011 stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Von 2009-2011 war sie Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion. Bei der Landtagswahl in NRW konnte die FDP 8,6 Prozent der Stimmen erzielen.

13 Kommentar(e) bisher

  1. karl-heinz Eberbach says:

    Da die Dame kein wirkliche Gespür für die
    augenblickliche Gemengelage in Bayern hat,
    und auch nicht die Zusammenhänge von Gesell-
    schaft und Sport versteht, ist sie, obwohl
    ich sie persönlich gut verstehen kann, fehl
    am Platz. Meine Empfehlung: Suchen sie sich
    schnell ein geeigneren Arbeitsplatz!

  2. aaa says:

    diese frau hat recht

  3. Willy says:

    Die Frau Homburger hat doch gar nicht so unrecht – ich teile ihre Meinung.
    Als vormaliger Schiedsrichter der ehemaligen Oberliga West – bevor die Bundesliga eingeführt wurde – hatte ich noch Spass am Fussball. Dann kamen die Bundesliga-Geschäftemacher (allen voran die Bayern-Münchener) und machten den beliebtesten Sport Deutschlands zu einer Geldmaschine. 10 – 15 und 20 Millionen pro Jahr für einen Fussballkicker ist doch eine widerliche Unmenschlichkeit, wenn man diese den hunderttausenden Menschen gegenüberstellt, die jährlich verhungern…!

  4. soznet1 says:

    Gesinnungsprüfung jetzt schon bei Fussballpräferenzen ? Das kann doch nicht wahr sein. Vielleicht wählen wir demnächst den Bundespräsidenten onlinne anhand ihrer Vereinsvorlieben ?

    • Anhand wessen Vereinsvorlieben? Ich glaube Sie müssten das Lesen noch erst üben. Weil der “neutrale” Nachrichtenbeitrag hat nur die Thematik in der Presse/FDP aufgenommen. Ansonsten hat hier niemand irgendeine Kritik geäußert oder irgendwelche Wahlen anhand einer Gesinnung gefordert. Manche Leute nutzen auch jede sich bietende Möglichkeit, um ihrer abstrusen Gesellschaftskritik Ausdruck zu verleihen. Faseln Sie bitte bei einer etwaigen Antwort nicht auch wieder am Thema vorbei.

  5. MrToast says:

    Da kann ich nur zustimmen. Scheiß Münchner! Wie die sich mit dem Namen schon herausnehmen für ganz Bayern zu stehen. Als gäbe es Nürnberg und Augsburg gar nicht

  6. Karl says:

    Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Wird scheinbar oft vergessen.

    Gruß
    Karl

    PS: Ich muss gestehen .. ich würde mich über einen Chelsea Sieg total freuen.

  7. Steffen Schubert says:

    Ich gebe dieser Frau meine Zustimmung,die Vollpfosten sind ihre Gegner und der Rest der CDU/CSU.Ich hoffe das Chelsea den Titel holt. Von Meinungsfreiheit kann in diesem Lande wohl nicht mehr die Rede sein,manchmal denke ich lebe in einer Diktatur. Gruß Steffen

  8. Omma says:

    Wir leben in einem freien Land, da darf das Frau Homburger sagen. ich teile ihre Meinung übrigens.

  9. teddybernd says:

    ahchso wer die Vizebayern nicht mag iste ein vollpfosten und nicht tragbar und wer die wahrheit sagt wied vonm autor in die schule geschickt. in deutschland kann man demnächst nur was werden wenn man nayern fan ist und dann heisst der verein FCB Dynamo Bayern und sämtliche guten spieler werden dann von der bayrischen staatsmacht nach zum dynamo münchen zwangsversetzt und aus CSU/FDP Schwarzkassen an der Steuer vorbei schwarz bezahlt

  10. Willy says:

    Und wie ist deine Meinung?
    Schreib uns einfach!

    Sooo einfach scheint das gar nicht zu sein wenn ‘zensiert’ wird
    Wo ist mein letzter Kommentar geblieben?

    • @Willy: Ihr letzter Kommentar war leider unangemessen, Sie müssen keine historischen Vergleiche ziehen und ganze Völker über einen Kamm scheren, nur wenn Sie eine Meinung zum Thema beitragen wollen. Nennen Sie es Zensur, ich muss als Webmaster gucken, dass ich von niemandem kostenpflichtig abgemahnt werde. Immerhin tragen wir die Verantwortung für die Kommentare der Leser, die sich einfach irgendwas von der Seele schreiben. Das habe ich mir nicht so ausgesucht. Ich bin allerdings schon mal abgemahnt worden, und weiß also, wie real diese Gefahr ist. Also sehen Sie es mir nach.

  11. Thomas says:

    Wenn Frau Homburger “schlau” gewesen wäre hätte sie auf die Frage einfach geantwortet: “Das Spiel ist mir egal”. Als Politiker öffentlich von Hass – wem gegenüber auch immer – zu sprechen ist einfach nur dumm. Dass Frau Homburger Bayern-Hasser ist stört mich nicht, davon gibt es genügend im Lande, damit kann ich genauso wie der Autor gut leben! All denen halte ich immer entgegen “Euer Hass ist unser Stolz”.

    Mit Meinungsfreiheit hat so eine Äußerung wie sie Frau Homburger gemacht hat nichts zu tun. Das Wort “Hass” weggelassen wäre es eine gewesen. Klar dass hier die Meinungen auseinander gehen.


Leave a Reply

0  Tweets und Re-Tweets
      0  Likes auf Facebook
        1  Trackback/Pingback
        1. An der Ehre gekratzt - Nicht spurlos am May 22, 2012