Veröffentlicht am 4. Juli 2012 von Jennifer E.

Der ehemalige FC-Bayern-Profi Breno wurde wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Unter Alkoholeinfluss soll der 22-Jährige im September vergangenen Jahres seine gemietete Villa in München in Brand gesteckt haben. Mittlerweile wurde das stark beschädigte Haus abgerissen. ((Vgl. Spiegel.))
Möglicherweise unter Einsatz eines Brandbeschleunigers hatte Breno die vollständige Zerstörung des Hauses verursacht. Unklar war zur Tatzeit, ob sich seine Frau und seine Kinder möglicherweise wieder im Haus aufhielten, nachdem sie für eine Weile das Haus verlassen hatten. Eine mildere Strafe aufgrund von verminderter Schuldfähigkeit durch Alkoholeinfluss wollte das Gericht nicht zulassen. Der Verteidiger des Fußball-Profis hatte auf Freispruch plädiert, weil in seinen Augen Unklarheiten beim Sachverständigengutachten zu Tage getreten seien.
Auch in seinem Schlusswort soll der gebürtige Brasilianer seine Schuld nicht eindeutig eingestanden haben. Der Ex-Bayern-Profi hatte erst kürzlich angegeben, sich am Medizin-Schrank seines ehemaligen Vereins bedient zu haben. Derzeit soll laut Spiegel-Berichten ein Physiotherapeut des Vereins wegen möglicher Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz vernommen werden. ((Vgl. Spiegel.))
Ganz schön fürchterlich! Ich verstehe nicht, warum er keine Bewährungsstrafe bekommt! Immerhin kann er den Schaden als Vielverdiener doch auch begleichen und er hat die Nachbarn umgehend gewarnt.
Der junge Mann braucht Hilfe. Depressionen und kein Licht am Ende des Tunnels hat ihn doch schon in solch eine Situation gebracht. Gefängnis macht alles doch nur schlimmer.