Veröffentlicht am 20. Juli 2012 von Jennifer E.
Microsoft hat im Zeitraum von April bis Juni dieses Jahres 492 Millionen US-Dollar Verlust gemacht, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im selben Zeitraum konnte der Softwarekonzern 2011 einen Gewinn von 5,9 Milliarden Dollar verbuchen.
Die Übernahme der Online-Werbefirma Aquantive soll maßgeblich zum großen Verlust Microsofts beigetragen haben.
Abschreibungen sollen in ungefährer Höhe des 6,3 Milliarden Dollar Aquantive-Kaufpreises durchgeführt worden sein. Auch die Suchmaschine Bing stellt bislang keine ernstzunehmende Konkurrenz zum Suchmaschinen-Giganten Google dar und ist entsprechend nur bedingt “wirtschaftlich”.
Microsoft gab mit Blick auf die nahende Veröffentlichung von Windows 8 an, dass sich der Vorgänger Windows 7 in letzter Zeit merklich schlechter verkaufen konnte. Zwar wurden ebenfalls weniger Xbox-Konsolen ausgeliefert – “nur” noch 1,1 Millionen verglichen mit 1,7 Millionen im selben Zeitraum 2011 – dennoch konnte die Entertainment und Devices-Sparte des Unternehmens zulegen. Der Kauf des Internetkommunikationsdienstes Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar soll zum Zuwachs beigetragen haben ((Vgl. vg 24/7.)). Im Steuerjahr 2012 beliefen sich die Einnahmen des Unternehmens auf 18,6 Milliarden Dollar.