Im Web kursiert eine Art Schimpfwort für Weblogs – man nennt sie auch Online-Tagebücher. Diejenigen, die sie derart verfassen, können diese Abwertung in der Regel nicht nachvollziehen. Der Medientheoretiker Lev Manovich behauptet, dass der Computer das Medium der Erinnerung sei. Im Gegensatz beispielsweise zum Film, der das Medium des Sehens sei. Der Computer, mit seinen diversen Möglichkeiten zur Speicherung, erlaubt uns das Erinnern. Warum also machen wir nicht Gebrauch davon (…). Weiterlesen!
Golem berichtet über Project Kittyhawk. IBM möchte seine Supercomputer für das Internet applikabel machen. Webapplikationen auf BlueGene/P und Co? IBMs Terraflopper, so eine zentrale Aussage, ist besser geeignet differenzierte Anwendungen im Web auszuführen, als derzeitige Serverfarmen dazu in der Lage wären. Eine Art Whitepaper “Project Kittyhawk: Building a Global-Scale Computer” (engl., pdf) erklärt, warum. Bald schon kann man das Pamphlet als Werbebroschüre interpretieren, zumindest aber soll Webhostern der Einsatz von (…). Weiterlesen!
Auf der 23ten CCC-Konferenz (2006) gab es einen Gastvortrag von Joichi Ito. Er sprach unter anderem über World of Warcraft, und welchen Nutzen diese interaktive Umgebung in seinen Augen bietet. In einen ähnlichen Kontext fällt eine wissenschaftliche Auseinandersetzung von Barbara Becker aus dem Jahr 2004. Unter dem Titel “Selbst-Inszenierung im Netz” veröffentlichte Becker in einem Sammelband von Sybille Krämer (Performativität und Medialität) ihre Analyse zu einer empirischen Untersuchung von MOOs (…). Weiterlesen!
Wenn man den Ausführungen von Andreas Göldi auf Medienkonvergenz Glauben schenkt, hat man es bei Macht und Profit mit zwei antagonistischen Elementen im Bereich des Unternehmertums zu tun. Göldi verweist auf einen Artikel von Wasserman, der sich einige Hundert Firmen genauer angesehen hat. Wasserman zufolge ist es eher die absolute Ausnahme, wenn man gleichzeitig die Fäden noch in der Hand behält und zudem besonders viel Profit aus der eigenen Firma (…). Weiterlesen!
P2P ist ein Akronym für den “gleichberechtigten” Datenverkehr im Internet. Natürlich ist das eine euphemistische Formulierung, denn zumeist gibt es natürlich auch in Peer-to-Peer-Netzwerken einige Rechner, die weitaus mehr in Anspruch genommen werden (mehr oder weniger freiwillig). Das Medienunternehmen IPoque hat nun die Daten seiner Studie aus dem Jahr 2007 aufbereitet und bietet die kompletten Datenbestände für 190 Euro an Interessierte an. Wirtschaft und Forschung sind wahrscheinlich die Kunden auf (…). Weiterlesen!
Zumindest wenn es nach der aktuellen Forschung im Bereich der Psychatrie und Psychotherapie geht, würden Psychologen und Kollegen Internet-Sucht als eine solche Impuls-Kontroll-Störung bezeichnen. Vor allem Jugendliche, aber auch erwachsene Singles seien Opfer der Sucht. Viele realisierten ihr Problem und würden unter dem Gefühl der Isolation, in die sie sich selbst begeben, leiden. Auf Stern Online findet sich dazu ein Überblicksartikel, der die Erfahrungen des Psychologen Thomas Hintz wiedergibt. Die (…). Weiterlesen!
Jimmy Wales hat Wikipedia (mit)gegründet. So ein Projekt bedarf immer vieler helfender Hände. Das Konzept des Online-Enzyklopädie, bei dem jeder mitarbeiten kann – wenn er möchte -, ist nun Wales zum Verhängnis geworden. Er verfasste einen Artikel für die freie Enzyklopädie und nach nur 22 Minuten wurde der Artikel von einem 19-Jährigen wieder gelöscht. Derlei Erfahrungen dürften auch andere unter uns bereits gemacht haben. Das ist das Prinzip von Wikipedia. (…). Weiterlesen!
Ich lese dagerade wieder einen Aufsatz aus dem Bereich der Medientheorie. Er stammt von Eckhard Schumacher und thematisiert den Diskurs um Hypertext und das World Wide Web. Der Aufsatz ist in einem Sammelband erschienen, der “Einführung in die Geschichte der Medien” heißt, sich allerdings exemplarisch Diskurse über entsprechende Medien herausgegriffen hat, anstatt, wie sonst üblich, bloße Technikgeschichte zu beschreiben. Schumacher ist beileibe nicht der Einzige, der folgendes Argument zur Sprache (…). Weiterlesen!
Das Internet ist grenzenlos, und doch ist es das nicht. Nicht nur die Peripherie der Weltgesellschaft und alljene, die von ihren Regierungen künstlich aus dem Internet heraus komplimentiert werden, haben keinen Zugriff. Seit einigen Jahren unterhalten ARD und ZDF eine Studie zur Onlinenutzung in Deutschland. Die Ergebnisse sind “repräsentativ” – so sehr sie es eben in akademischen Augen jemals sein können. In Deutschland, so geht aus der Studie hervor, sind (…). Weiterlesen!
Geht das? Kann man sich so etwas vorstellen? Dass das Internet als Instrument der Wirtschaft benutzt wird, ist eindeutig. Es ist zudem eindeutig nachweisbar. Die Zahlen im Bereich von Warenhandel und Marketingausgaben sprechen hier für sich. Tietz und Herstatt stellten sich in einem working paper (wp) mit dem Titel “Taking advantage of Online Communities for generating Innovative Ideas” aus wissenschaftlicher Perspektive die Frage, ob es nicht möglich sei, das Internet (…). Weiterlesen!
… ein Stöckchen? Dass diese Frage schon geklärt wurde, halte ich persönlich für Unfug. Und das ist nicht böswillig gemeint, sondern lediglich eine kategorische Abgrenzung. Denn in der vermerkten Erklärung, was denn ein Stöckchen sei, wird von dessen Autor lediglich ein Argument von vielen bedacht. Nur auf den Spaß beim Werfen und Fangen von Stöckchen käme es an, nicht aber auf Fragen und Antworten. Ein Ausschnitt aus dem Teilnehmerfeld Warum (…). Weiterlesen!