Archiv für den Tag „Soziologie“
3,347 Artikel

Der gemeine Computerspieler

Vom  21. November 2007 ·  0

Er ist männlich und noch nicht in die Jahre gekommen, oder? Nein, denn ein kleines Dorf setzt sich dieser Mär entgegen. Das Dorf heißt die Welt des 21. Jahrhunderts. Allerdings sind diejenigen, die die Behauptung aufstellen nicht gerade repräsentativ. Jeffrey Wimmer von der Universität Bremen vertrat gegenüber dem Stern in einem Interview seine Forschungsergebnisse. Exemplarisch sind dazu auf Stern.de auch Ergebnisse in Form von Tabellen und Grafiken ausgewiesen. Interessant dabei (…). Weiterlesen!

Blut ist dicker als Wasser?!

Vom   6. November 2007 ·  4

Diese Redewendung hört man nicht selten, man hört oder liest sie vor allem immer dann, wenn es darum geht, Familie hoch zu halten. Diese Formel ist mir selbst im Leben auch schon mehr als ein Mal untergekommen. Wie weit geht die Blutsbande, und warum haben “Fremde” immer das Nachsehen? Nach dem Gesetz ist sogar die Heirat unter manchen Blutsbandlern möglich. Dieser Fall stellt jedoch eher die Ausnahme dar. Natürlich gibt (…). Weiterlesen!

Die Weiten des Internetz

Vom  18. September 2007 ·  0

Das Internet ist grenzenlos, und doch ist es das nicht. Nicht nur die Peripherie der Weltgesellschaft und alljene, die von ihren Regierungen künstlich aus dem Internet heraus komplimentiert werden, haben keinen Zugriff. Seit einigen Jahren unterhalten ARD und ZDF eine Studie zur Onlinenutzung in Deutschland. Die Ergebnisse sind “repräsentativ” – so sehr sie es eben in akademischen Augen jemals sein können. In Deutschland, so geht aus der Studie hervor, sind (…). Weiterlesen!

Wir brauchen mehr Glamour

Vom   1. August 2007 ·  1

Und eigentlich braucht nur die Pop-Welt mehr Glamour. Diese Aussage stammt von “Strify” dem Sänger einer neuen Popband, die Tokio Hotel Konkurrenz machen möchte. Es ist erstaunlich, wie bewusst ein 18-Jähriger eine solche Aussage trifft. “Cinema Bizarre” heißen die fünf Teenager, die rockige Popmusik machen und sich in ihrem Aussehen an Mangafiguren orientieren. Ein wenig fühlt man sich an Kiss erinnert – aber eben nur ein wenig. Zwar schreibt unter (…). Weiterlesen!

Der Elefant, und ein Porzellanladen

Vom  23. Juli 2007 ·  2

Nehmen wir an, jemand würde eine Metapher benutzen wollen, für die Menschheit und gleichzeitig ausdrücken wollen, dass der Platz auf der Welt knapp würde. So geschehen bei Shatter the Fog (engl.). Dort ist die Rede von einem Elefanten, der den Raum ausfüllt. Gemeint sind wir, die wir derzeit 6,6 Milliarden Menschen ausmachen. Im Wesentlichen allerdings, so merkt man dann vor allem in den Kommentaren unter dem Artikel, hat sich der (…). Weiterlesen!

Sprache als Statussymbol?

Vom  11. Juli 2007 ·  6

Ich studiere ja durchaus vom Fach – habe mich noch nicht entschieden, ob ich die Literatur- oder Sprachwissenschaft vorziehe, mein Hauptfach im Magister zu sein. Heute dann chattete ich mit einer Kommilitonin, die Chemie studiert und tat, was ich manchmal tue, nie böswillig, immer nur als eine Art unterstützende Geste. Ich korrigierte ihren Ausdruck. Es entstand keine wirkliche Diskussion, allerdings ließ die Bekannte ein paar interessante Stichworte fallen. Und an (…). Weiterlesen!

Wissenschaft(en) auf dem Holzweg?!

Vom  27. Juni 2007 ·  3

Ein Zitat aus dem Abriss der Sprachwissenschaft von Heymann Steinthal aus dem 19ten Jahrhundert paraphrasiert die noch heute gängigste Vorstellung der wissenschaftlichen Arbeitsweise. Zuvor ist die Rede davon, dass man die Versuchsbedingungen verändern müsse/könne. Bleibt bei solcher Änderung der Erfolg doch immer der nämliche, so hängt er nicht von der veränderten Bedingung ab; wird er aber dabei gestärkt oder geschwächt oder qualitativ umgestaltet, so ist erwiesen, dass diese Bedingung wirksam (…). Weiterlesen!

Automatismus zur Autonomie

Vom   7. Juni 2007 ·  7

Vor kurzem hat Norbert Lammert medial verbreitet, Politiker sollten sich eine Talkshow-Pause gönnen. L. war der Auffassung, dass die gehäuften Auftritte in Gesprächsrunden nicht den erhofften Reputationsgewinn oder einen Anstieg der Glaubwürdigkeit von Politikern in der Öffentlichkeit gezeitigt hätten. Viel eher noch sei das Gegenteil der Fall. Der Verlust der Glaubwürdigkeit von gewählten Volksvertretern schwelt schon eine ganze Weile im Mediendiskurs. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Thema im (…). Weiterlesen!

Männlichkeit und so…

Vom   7. Mai 2007 ·  6

Bei Faktotum wir über Männlichkeit philosophiert. Ich möchte nur anmerken, dass es sich damit nicht so einfach verhält, wie vielleicht gedacht. Was eigentlich Männlichkeit ist, wird uns anerzogen und wir werden sozialisiert und erwerben über unsere Biografie hinweg ein Verständnis von dem, was für uns Männlichkeit bedeutet. Sie ist durchaus zeitgebunden und gesellschaftlich unterschiedlich definiert. Um ein einfaches Beispiel zu nennen, wie gewisse Dinge in manchen Soziosphären unterschiedlich interpretiert werden, (…). Weiterlesen!

Bruchstelle in der Vermittlung?!

Vom  30. April 2007 ·  0

Ich saß heute in einem Seminar der Literaturwissenschaft, und eigentlich beschäftigten wir uns nach und nach mit der poetischen Denk- und Produktionsweise von T. S. Eliot, H. M. Enzensberger und Paul Valéry. Irgendwann klinkte ich mich in die Diskussion ein, nicht wissend, wo sie eigentlich enden würde. Es ging um das Handwerk, oder doch um die Kunst? E. A. Poe war jemand, der dem Handwerk Kunst öffentlichkeitswirksam sehr viel Bedeutung (…). Weiterlesen!

Historischer Überblick: Forschung zur Bevölkerungsentwicklung

Vom  22. April 2007 ·  0

In einem ersten Eintrag über einen Beitrag von Johannes Huinink “Soziologische Ansätze zur Bevölkerungsentwicklung“, gibt es bei den Ansichten eines Clowns eine Zusammenfassung zu lesen. Das Kapitel beschäftigt sich mit der Geschichte dieses Forschungsbereichs bis in das 19te Jahrhundert hinein.

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