Usability ist ein wichtiges Stichwort, wenn es um die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geht. Zwar können Akademiker Usability-Tests auch an Objekten aus dem akademischen Feld durchführen. Häufiger ist jedoch der Fall, dass Forschungseinrichtungen Usability-Tests durchführen, um Produkte von Herstellern zu verbessern, weil man z. B. in solchen Usability-Tests erst entsprechende Fehler am Produkt aufdecken kann. Wie überall, wird auch hier nur mit Wasser gekocht, doch offenbar schützt der akademische (…). Weiterlesen!
Früher waren es private Webseiten, heute sind es zum Teil Blogs. Meiner Meinung nach ist es gut, dass es Blogs gibt. Ich weiß auch, dass es Blogs im akademischen Sektor gibt, allerdings noch viel zu wenige. Zudem müsste es Netzwerke und Aggregatoren geben, die speziell wissenschaftliche Pamphlete aus Blogs aufbereiten. Dieser Aggregator würde sich zum Tummelplatz für Akademiker mausern in dem Augenblick, da man ihn an die große Glocke hängen (…). Weiterlesen!
Ist es nicht so, dass Spezialisierung notwendig ist? Würden wir sonst nicht irgendwann vor lauter Informationsflut nicht mehr wissen wo wir uns hinbewegen wollten? Ist aber Spezialisierung nicht bald schon automatisch verknüpft mit akademischem Interesse? Ist es nicht so, dass jemand, der sich besonders für seine Disziplin interessiert dort mehr und mehr Fragen nachgehen möchte und dabei auf immer speziellere Angelegenheiten stößt, an denen er sich reiben will? Doch treibt (…). Weiterlesen!
Als wissenschaftlicher Berater von Roosevelt tat Vannevar Bush sich im Zweiten Weltkrieg auf. In der Zeit nach WWII schrieb Bush einen Beitrag im Atlantic Monthly “As We May Think” ((The Atlantic Monthly, 176:1 (Juli 1945) )), in dem er Gedanken zu einer Bewältigung des Informations-Überflusses formulierte. Bush schwebte eine Maschine vor, der Memex (Memory Extender). Wenn wir heute über das Internet sprechen, dann heißt es oft, dass viele der grundlegenden (…). Weiterlesen!
Firefox 3 steht in den Startlöchern und möchte die 20% Marktanteil der Mozilla-Browser vergrößern. Firefox 3 ist als Browser zwar gut gestartet, weil er viele Vorschusslorbeeren hat. So schlecht ist der FF3 gar nicht, er ist im Prinzip relativ ordentlich, besteht den Acid-Test sogar mit sehr ordentlichen Werten. FF3 versteht sich aber nicht ganz so gut mit Flash von Adobe. Das führt dazu, dass sich Foreneinträge und Newsgroup-Postings häufen, in (…). Weiterlesen!
In der Wissenschaft wird oft ein Aufwand betrieben, dem Normalverbraucher zu suggerieren, dass dort sehr viel Expertise vorhanden ist. Was hätte die Akademik sonst? Übertrieben ist diese Ansicht natürlich, wenn man bedenkt, dass der Vorsprung durch Wissen genau das Machtmonopol ist, das das Bürgertum dazu befähigte, den Adel abzulösen. Allerdings musste dazu eine Atmosphäre entstehen, die Wissen und Information glaubwürdig den Vorzug gegenüber anderen Einflüssen gab. Wir vertrauen heute auf (…). Weiterlesen!
Dr. Uwe Schwichtenberg hat bei einem Onlineportal zum Thema Haarausfall auf eine Leseranfrage geantwortet. Schwichtenberg gibt zum besten, dass Coffein nur im Reagenzglas und nicht am Menschen getestet wurde, und dass die Anwendung von Coffein in Shampoos für die Behandlung von Haarausfall nicht geeignet sei (vgl. Haar-ausfall.com). Dies entzaubert einen Trend der Industrie, denn es gibt durchaus nicht wenige Shampoos dort draußen, die den Markt quasi seit einiger Zeit mit (…). Weiterlesen!
Knapp 1000 Versuchspersonen umfasst die Gruppe der Untersuchung an der Universität Dusiburg Essen, die nun ein neues Dickmacher-Gen entlarvt haben wollen. Ich muss auf dem Konjunktiv bestehen, denn nichts ist so wahrscheinlich, als dass aktuelle wissenschaftliche Befunde eine sehr kurze Halbwertszeit haben. Die Methoden erneuern sich zu schnell und zu wenig Zeit ist vergangen, als dass Kontrollstudien die Ergebnisse schon verifizieren hätten können. Das ist Voraussetzung unter Akademikern, um ein (…). Weiterlesen!
Warum können Akademiker nicht metaphorisch denken? Marshall McLuhan hat dies getan, und seine Rezeption krankt daran, dass viel zu viele Akteure im wissenschaftlichen Feld ihn beim Wort nehmen wollen. McLuhan hat einige Schlagwörter produziert und drumherum eine Konstrukt entworfen, wie Medien unsere Welt verändern. Er hat vom “Global Village” geschrieben und von der “Extension of Man”, und anderen Ideen mehr. Im Diskurs über Medientheorien wird McLuhan oft aufgegriffen – oft (…). Weiterlesen!
Ich lese dagerade wieder einen Aufsatz aus dem Bereich der Medientheorie. Er stammt von Eckhard Schumacher und thematisiert den Diskurs um Hypertext und das World Wide Web. Der Aufsatz ist in einem Sammelband erschienen, der “Einführung in die Geschichte der Medien” heißt, sich allerdings exemplarisch Diskurse über entsprechende Medien herausgegriffen hat, anstatt, wie sonst üblich, bloße Technikgeschichte zu beschreiben. Schumacher ist beileibe nicht der Einzige, der folgendes Argument zur Sprache (…). Weiterlesen!